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Nachricht vom 31.07.2017 Schule

Angesehenen P├Ądagogen in Ruhestand verabschiedet

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Einen herzlichen Abschied bereitete die Grund- und Mittelschule ihrem Konrektor Josef Schmau├čer. Zahlreiche Redner, allen voran Schulrat Stephan Tischer und Rektorin Birgit H├Ąrtl, w├╝rdigten sein elfj├Ąhriges Wirken an der Hirschauer Schule bei einer Feierstunde in der Schulaula.

F├╝r einen ansprechenden Rahmen sorgten die Fl├Âtengruppe unter Leitung von Lehrer Alois Feyrer und die von Fachlehrerin Regina Rester-Achhammer geleitete Instrumentalgruppe. Als einen ÔÇ×angesehenen P├Ądagogen in der Amberg-Sulzbacher Schulszene, der den Lehrerberuf vom ersten bis zum letzten Tag seiner 41 Dienstjahre gerne ausge├╝bt hatÔÇť, bezeichnete Schulrat Tischer den scheidenden stellvertretenden Schulleiter, dessen beruflichen Werdegang er nachzeichnete. Er sprach ihm den Dank des Schulamts, der Regierung der Oberpfalz und des Freistaats Bayern aus und w├╝nschte ihm, dass er im Ruhestand Freiheit und Freizeit, Ehrenamt und Hobby bei bester Gesundheit genie├čen kann.

Rektorin H├Ąrtl w├╝rdigte ihren Stellvertreter als einen Kollegen, der in Hirschau Spuren hinterlassen hat. Er habe nicht nur vielen Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beigebracht, sondern sich wie t dar├╝ber hinaus in das Schulleben eingebracht. Er habe Vertretungspl├Ąne erstellt, die Schulchronik gef├╝hrt, Feste, Feiern und Vortr├Ąge koordiniert, die Energieschule mit seinem Kompostdienst vorangetrieben und mit dem Gesundheitsprojekt Schule2000 f├╝r Nachhaltigkeit gesorgt.

Dass er gesund, vielf├Ąltig interessiert und voller Tatendrang sei, sei ein Kapital, das im Ruhestand hohe Zinsen tragen werde. Als Geschenk des Kollegiums gab sie ihm einen B├╝chergutschein und einen alten Wanderstock aus der Sammlung von Hausmeister Sepp Strobl mit auf den Weg, garniert mit begehrten Sammlerst├╝cken in Form von alten Karten f├╝r seine Kartensammlung.

Den Dank der Stadt Hirschau ├╝berbrachte 2. B├╝rgermeister Josef Birner. Den Hirschauern sei er sp├Ątestens seit seinem Gedicht ├╝ber den Papst-Christbaum als begnadeter und humorvoller Dichter bekannt.

Als Vertreterin des Personalrats betonte die Schnaittenbacher Rektorin Michaela Bergmann, dass mit Josef Schmau├čer ein wertvoller Teil an Berufserfahrung und Sachverstand die Schule verlasse, der nicht einfach zu ersetzen sei.

F├╝r die Elternschaft bedankten sich die Elternbeiratsvorsitzenden Beate Dietrich und Susanne Fehlner-Dobmeyer f├╝r die geleistete Unterrichts- und Erziehungsarbeit mit einer Feuerstehle f├╝r seinen Garten.

ÔÇ×Ich darf und muss Danke sagen!ÔÇť, sei der Kern seiner Rede, meinte Josef Schmau├čer. Lang war dann in der Tat die Liste derer, denen er Danke sagte. Sie reichte von den Rektoren Albert R├Âsch, Hans Meindl und Birgit H├Ąrtl ├╝ber die Sekret├Ąrinnen Hedi Eber, Elke Weidner und Claudia Forster sowie Hausmeister Sepp Strobl bis zu den Kindern und deren Eltern. Es habe viele sch├Âne Erfolgserlebnisse beim Begleiten junger Menschen in ihrer Entwicklung gegeben. Die Spontanit├Ąt und Offenheit der Kinder werde er k├╝nftig vermissen. Er sei sehr gerne Lehrer gewesen, weniger gerne Sozialarbeiter. Genau dieser Aspekt sei in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Vordergrund ger├╝ckt.

Mit Pfarrer Roman Breitwieser, der die evangelische Kirchengemeinde und damit auch die Hirchauer Schule nach zw├Âlf Jahren in Richtung Karlsfeld verl├Ąsst, hatte Rektorin eine zweite Lehrkraft zu verabschieden. Auch ihm galten der Dank f├╝r sein Wirken und Schaffen und die besten W├╝nsche f├╝r die Zukunft.

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