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Nachricht vom 31.07.2017 Sonstiges

Staatspreis fĂŒr sehr guten PrĂŒfungsabschluss

Amberg (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Durchhaltevermögen, eisernen Willen und Fleiß bewiesen die sechs jungen Frauen und ein Kollege, die sich drei Jahre an der Amberger ISE-Berufsfachschule am Kaiser-Ludwig-Ring durchgebissen haben. Sie haben ihr Ziel erreicht und dĂŒrfen sich nun „Staatlich geprĂŒfte(r) Altenpfleger(in)“ nennen. Acht Frauen legten gleichzeitig mit sehr gutem Erfolg die PrĂŒfung zur „Staatlich geprĂŒften Pflegefachhelferin“ ab. Ihr Kurs dauerte ein Jahr.

Der Bedarf an qualifizierten KrĂ€ften in Einrichtungen der Altenpflege wĂ€chst stĂ€ndig. Immer mehr Menschen werden Ă€lter, immer mehr Menschen pflegebedĂŒrftig. FĂŒr Arbeitslose und Arbeitssuchende bieten sich deshalb als FachkrĂ€fte im Pflegebereich neue Chancen, zumal Arbeitsagentur und Jobcenter die Neuqualifizierung fördern.

Wie bei der Zeugnisverleihung zu hören war, gliedert sich die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/Altenpflegerin ĂŒber drei Jahre in 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden fachpraktischen Unterricht. Die Ausbildung zur/zum Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer in der Altenpflege umfasst 800 Stunden Theorie und 650 Stunden Praxis in örtlichen Einrichtungen der Altenpflege. Vermittelt werden hierbei Grundlagen der Pflege, Altenpflege und Altenkrankenpflege, Lebensgestaltung, Berufskunde, Recht und Verwaltung, Deutsch und Kommunikation sowie Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung.

Die hohe QualitĂ€t der Ausbildung an der Berufsfachschule fĂŒr Altenpflege und Altenpflegehilfe der gemeinnĂŒtzigen ISE zeigt sich nach Angaben der Schule darin, dass seit Eröffnung der staatlich anerkannten Einrichtung im Jahr 2010 bislang fast alle Absolventen die AbschlussprĂŒfung bestanden und annĂ€hernd 100 Prozent umgehend einen Arbeitsplatz gefunden haben.

Bei der Abschlussfeier freuten sich die geladenen Heimleiter, Stationsleiter, FachkrĂ€fte und Ausbilder der Schule mit den Absolventen. Bevor Schulleiterin Ilona Lang die lang erwarteten Zeugnisse und auch drei Staatspreise ĂŒberreichen konnte, beleuchtete sie in einem gespielten Telefonat die umfangreichen Ausbildungssegmente der frischgebackenen FachkrĂ€fte. Laut GeschĂ€ftsfĂŒhrer Roland Domogalla haben die Teilnehmer einen Beruf gewĂ€hlt, den man angesichts des Personalmangels im Pflegebereich ĂŒber Jahrzehnte ausĂŒben könne. Pflegerische TĂ€tigkeit verlange viel Verantwortung, denn alte Menschen verdienten Respekt und Zuwendung. ISE-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Peter Blendowski dankte den Absolventen, dass sie diese Schule gewĂ€hlt haben, aber auch den GeschĂ€ftspartnern, dass sie der Schule Vertrauen schenken und die Ausbildung fördern.

Wie Manfred Tröppl, Leiter der GeschĂ€ftsstelle Amberg der Agentur fĂŒr Arbeit, mit großer Freude berichtete, haben fast alle Absolventen schon einen Arbeitsplatz bzw. eine Stelle in Aussicht. Seinen GlĂŒckwĂŒnschen zur erfolgreichen Ausbildung schloss sich Rainer Liermann vom Jobcenter Amberg-Sulzbach an.

Von den Absolventinnen der dreijĂ€hrigen Ausbildung wurden drei mit Staatspreisen fĂŒr hervorragende PrĂŒfungsergebnisse ausgezeichnet: Bianca Saget (1,1), Alla Gluz (1,3) und Irina Jansen (1,1). Die neuen Ausbildungen „Staatlich geprĂŒfte Altenpfleger“ und „Staatlich geprĂŒfte Pflegefachhelfer“ beginnen am 1. bzw. 12. September.

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