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Nachricht vom 17.07.2017 Vereine

F├╝r ÔÇ×HeldenstammtischÔÇť Freilichtb├╝hne deutlich vergr├Â├čert

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Am Freitag, 21. Juli, ist es so weit! Um 20.30 Uhr steigt auf der Freilichtb├╝hne im Schlosshof die Premiere der ÔÇ×7. Hirschauer St├╝ckl-FestspieleÔÇť. Gespielt wird der Schwank ÔÇ×Der HeldenstammtischÔÇť. Um das Geschehen optimal in Szene zu setzen, hatten Regisseur Hans Drexler und K├╝nstler J├╝rgen Hartmann, unterst├╝tzt von Lothar Fischer, aufw├Ąndige B├╝hnenbauarbeiten zu bew├Ąltigen.

ÔÇ×Wir mussten die B├╝hne um sechs Meter vergr├Â├čern, um alle notwendigen Kulissenelemente unterzubringenÔÇť, erkl├Ąrt Hans Drexler. 26 Meter ist die B├╝hne jetzt lang, auf der die 43 Darsteller und Darstellerinnen derzeit noch allabendlich unter den kritischen Augen des Regieduos Hans Drexler und Verena Bauer bei den Proben agieren.

Schon im M├Ąrz wurde mit dem Bau der B├╝hnenelemente und der Kulissen begonnen. ÔÇ×Wir haben rund 70 Meter Balken, 250 Meter Latten und 65 Quadratmeter Sperrholzplatten verbautÔÇť, berichtet Drexler. Sieben neue Kulissenelemente, teilweise mit Au├čen- bzw. Innenansicht mussten gestaltet werden, dazu auch Hintergrundelemente. W├Ąhrend sich in die ÔÇ×BastelarbeitenÔÇť vorwiegend Hans Drexlers st├╝rzte, ├╝bernahm den Part des Bemalens der Kulissen der K├╝nstler J├╝rgen Hartmann, der beim ÔÇ×HeldenstammtischÔÇť schauspielerisch als Soldat im Einsatz ist.

Mit einem Augenzwinkern und Schmunzeln um die Mundwinkel stellen beide ihren von ihnen gefertigten, verschiebbaren Wunderbaum vor, an dem sowohl ├äpfel als auch Birnen gedeihen. Da in den ÔÇ×HeldenstammtischÔÇť wie bei allen vorausgehenden Festspielen seitens der Regie sowohl traditionell ├╝berlieferte als auch aktuelle ÔÇ×Hirschauer St├╝cklnÔÇť eingearbeitet sind, mussten mit Blick auf die aktuellen Hirschauer Brunnendiskussionen zwei Brunnenmodelle gefertigt werden. Drexler erg├Ąnzt: ÔÇ×Au├čerdem mussten wir auch noch eine Reihe weiterer Kleinteile herstellen.ÔÇť

Die Freizeitstunden, die J├╝rgen Hartmann und er daf├╝r geopfert haben, hat keiner von beiden gez├Ąhlt. Das gilt auch f├╝r die flei├čigen Schneider- und N├Ąherinnen Ingrid Dobat und Elisabeth Ernstberger. Der Festspielverein verf├╝gt zwischenzeitlich ├╝ber einen gro├čen Fundus an Biedermeierkost├╝men. Bei manchen davon waren kleine Reparaturarbeiten notwendig. Neu schneidern mussten die Damen Uniformen f├╝r die franz├Âsischen Soldaten. Auch diese Arbeiten sind alle perfekt erledigt.

Nachdem dank Fris├Ârmeisterin Birgit Breunig die Darsteller mit den richtigen Per├╝cken ausgestattet sind, liegt es nun an der Schauspielertruppe, die Festspiele wieder zu einem Erfolg werden zu lassen.

Das Zuschauerinteresse ist gro├č. ÔÇ×Der Vorverkauf l├Ąuft gutÔÇť, wei├č der stellvertretende Festspielvereinsvorsitzende Alfred H├Ąrtl zu berichten. Au├čer der Premierenvorstellung am Freitag, 21. Juli, gibt es weitere acht Auff├╝hrungen. Sie finden am 22. Juli (Samstag), 26. Juli (Mittwoch), 28. Juli (Freitag), 29. Juli (Samstag), 2. August (Mittwoch), 4. August (Freitag), 5. August (Samstag) und 6. August (Sonntag) jeweils um 20.30 Uhr statt. (Einlass stets ab 18.30 Uhr).

Eintrittskarten bzw. Gutscheine sind erh├Ąltlich im Reiseb├╝ro am Markt, Hauptstra├če 50, oder online bei ÔÇ×NT-Ticket.deÔÇť bzw. einer der vielen Vorverkaufsstellen. In den Reihen 1 bis 9 kosten die Karten im Vorverkauf 14 Euro, in den Reihen 10 bis 15 sind es 12 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 16 bzw. 14 Euro.

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