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Nachricht vom 29.06.2017 Vereine

Radelnde Schornsteinfeger spenden 5 000 Euro f├╝r krebskranke Kinder

Amberg-Sulzbach (Bericht von Werner Schulz)  Schornsteinfeger gelten seit dem Mittelalter als Gl├╝cksbringer. Der Verein ÔÇ×Gl├╝ckstour e.V. ÔÇô Schornsteinfeger helfen krebskranken KindernÔÇť f├╝hlt sich dieser Tradition besonders verpflichtet. Am Sonntag erwiesen sie sich als Gl├╝cksbringer f├╝r die Amberg-Sulzbacher ÔÇ×Selbsthilfegruppe krebskranker KinderÔÇť. An deren Vorsitzende Petra Waldhauser ├╝berreichten die radelnden Schornsteinfeger einen 5 000-Euro-Scheck.

Mit ├╝ber einer Millionen Euro gesammelter Spendengelder f├╝r krebskranke Kinder geh├Ârt die Gl├╝ckstour der Schornsteinfeger zu den gr├Â├čten privaten Hilfsaktionen in Deutschland. Heuer fand sie zum zw├Âlften Mal statt. Unter dem Motto ÔÇ×Einer f├╝r alle, alle f├╝r einenÔÇť waren die Gl├╝cksradler vom 23. bis 28. Juni bei Wind und Wetter mehr als 1 000 Kilometer von Freilassing bis Frankfurt unterwegs, mit dem Ziel, so viele Spenden wie m├Âglich bei berufsnahen Firmen, Innungen und Kollegen sowie der Bev├Âlkerung einzusammeln.

An den einzelnen Etappenzielen werden die gesammelten Gelder an regionale Initiativen und Vereine ├╝bergeben, die sich um krebskranke Kinder und ihre Angeh├Ârigen k├╝mmern oder die Forschung vorantreiben. Am Sonntag, 25. Juni, war M├╝hlbach bei Dietfurt im Altm├╝hltal das Ziel der sechsten Etappe der diesj├Ąhrigen Tour.

Zehn Tage vor dem Termin wurde Petra Waldhauser per Telefon und Mail benachrichtigt, sie solle ins Aus- und Fortbildungszentrum im Kaminkehrer-Handwerk nach M├╝hlbach kommen, um eine Spende f├╝r ihre Selbsthilfegruppe in Empfang zu nehmen. Die Einladung nahm sie gerne an, ohne ├╝ber die Spendenh├Âhe Bescheid zu wissen. Umso gr├Â├čer war ihre Freude, als sie Schornsteinfegermeister Ralf Heibrok mit einem 5 000-Euro-Scheck ├╝berraschte.

Ihre herzlichen Dankesworte nutzte sie, um die ├╝ber vierzig Gl├╝cksradler kurz ├╝ber die Aktivit├Ąten ihres Vereins und die vorgesehene Verwendung der Spende zu informieren. Demnach betreue man derzeit zwanzig an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien. Das seien so viele wie schon lange nicht mehr. Dabei arbeite man eng mit den Kliniken in Regensburg, N├╝rnberg und Erlangen zusammen.

Mit eingehenden Spendengeldern ├╝bernehme man z.B. Fahrtkosten der Eltern f├╝r die Klinikbesuche bei ihren Kindern. F├╝r diese helfe man bei der Finanzierung von Fahrten, Festen und anderen Freizeitaktivit├Ąten mit, mache ihnen auch kleine Geschenke. Man beteilige sich auch an der Finanzierung von Therapien wie z.B. der Klangschalen- und Reittherapie. Gr├Â├čter Ausgabeposten sei die Familienhilfe. Damit die Gelder dort ankommen, wo sie am n├Âtigsten gebraucht werden, stimme man sich immer mit den Psychosozialen Diensten der Kinderonkologien ab. In der Erlanger Kinderonkologie habe man das Spielzimmer mitfinanziert.

All das sei nur m├Âglich, weil es viele Firmen und Privatpersonen gebe, die ÔÇ×ein Herz f├╝r krebskranke KinderÔÇť haben. Die radelnden Schornsteinfeger seien daf├╝r ein leuchtendes Beispiel.

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