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Nachricht vom 21.06.2017 Kirchen

Nicht die eigenen, sondern Gottes Wege gehen

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Zu einer eindrucksvollen Glaubensdemonstration geriet heuer wieder das Fronleichnamsfest, das die Katholische Pfarrgemeinde Mari√§ Himmelfahrt am Donnerstag feierte. Eine gro√üe Anzahl von Gl√§ubigen - unter ihnen viele Erstkommunikanten in ihren liturgischen Gew√§ndern sowie Vertreter des √∂ffentlichen Lebens und Abordnungen kirchlicher bzw. weltlicher Vereine - beteiligte sich am Festgottesdienst und der Prozession.



In seiner Predigt betonte Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann, dass Jesus Brot und Wein mit einer unerh√∂rten Bedeutung gef√ľllt habe, n√§mlich sein Fleisch und sein Blut, also mit ihm selber. Er wolle nicht nur verehrt, sondern aufgenommen werden so wie Brot und Wein. Er sei nicht nur Lebensmittel, sondern Lebensmittelpunkt. Darum m√ľsse in der Mitte des Lebens die Eucharistie stehen. Das Geheimnis dieses Males sei greifbar und doch unbegreiflich. Das Fronleichnamsfest zeuge von einer gro√üen Wertsch√§tzung. Es stelle sich die Frage, ob man den jungen Leuten zeigen wolle, dass Gott mehr wert ist als alles andere. Der Dank und die Verehrung am Fronleichnamsfest sei ein Zeichen der Hoffnung. Man zeige allen, dass man nicht die eigenen Wege, sondern ‚Äěseine Wege‚Äú gehe.

Nach der Messfeier bewegte sich die Prozession - mit der von Stadtpfarrer Bergmann unter dem Baldachin getragenen Monstranz - singend und betend entlang der geschm√ľckten und beflaggten H√§user in der Innenstadt zu den vier Alt√§ren. Der Prozessionsweg f√ľhrte von der Pfarrkirche zum Haupteingang des BRK Seniorenheims St. Barbara. Dort hatten Personal und Bewohner einen farbenfrohen Blumenteppich und festlich geschm√ľckten Altar gestaltet.

Standort des zweiten Altars, gestaltet vom Zwergerl-Treff, war bei der Raiffeisenbank. Den dritten Altar hatte der Katholische Frauenbund auf dem Marktplatz liebevoll errichtet. Die Gestaltung des vierten Altars auf dem Bischof-B√∂sl-Platz hatte der Pfarrgemeinderat √ľbernommen. Von dort zogen die Prozessionsteilnehmer zur√ľck in die Pfarrkirche, wo die Feiern mit dem Schluss-Segen und dem ‚ÄúTe Deum‚ÄĚ ihren Abschluss fanden.

Einen wertvollen Beitrag zur w√ľrdevollen Gestaltung der Feierlichkeiten leistete der Musikzug. Dank von Stadtpfarrer Bergmann galt den vielen, die gekommen waren und ihren Teil dazu beigetragen haben, das Fest zu gestalten, nicht zuletzt dem Musikzug und denen, die die Blumenteppiche vor den Alt√§ren gestaltet hatten.

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