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Nachricht vom 01.06.2017 Sonstiges

Maria – eine mutige Frau und Vorbild auch für die heutige Zeit

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Der Monat Mai ist in der Katholischen Kirche der Gottesmutter Maria geweiht. Auf deutschem Boden fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der „Guten Hirtinnen“ in MĂĽnchen statt, in der Diözese Regensburg erstmals 1844. Wie tief das Brauchtum der Marienverehrung und der Maiandachten bei der älteren Generation verankert ist und welch hohen Stellenwert es genieĂźt, offenbarte einmal mehr die Andacht, zu der das Mitarbeiterteam der Caritas-Sozialstation ihre Patienten und deren Angehörige in das Katholische Pfarrheim eingeladen hatte.

Rund siebzig Marienverehrer aus den Betreuungsgemeinden fanden sich dort ein. Von diesem großen Zuspruch war der Geschäftsführer der Sozialstation Diakon Richard Sellmeyer sichtlich angetan. Er leitete die Gebetsandacht. Musikalisch begleitet wurde sie von der achtköpfigen Klangbrettgruppe der Sozialstation. Sie hatte durchwegs Liedgut ausgewählt, das den Besuchern ein Mitsingen ohne Nachsehen im Gesangbuch ermöglichte. Ob „Maria breit den Mantel aus“, „Meerstern ich dich grüße“, „Freu Dich Du Himmelskönigin, „Mutter Gottes, wir rufen zu Dir“ oder „Segne Du Maria“ – die Seniorinnen und Senioren stimmten kräftig mit ein.

Diakon Sellmeyer erinnerte in seiner Ansprache daran, dass erst am 13. Mai zehntausende Pilger in München zusammengekommen sind, um auf dem Marienplatz der Schutzpatronin Bayerns zu huldigen. Vor genau 100 Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, habe Papst Benedikt XV. auf Bitten des Bayernkönigs Ludwig III. die Gottesmutter Maria zur Schutzfrau Bayerns erhoben und zur „Patrona Bavariae“ erklärt. Beim Gottesdienst habe Kardinal Marx Maria als „stärkste Frau Bayerns“ bezeichnet. In der Tat sei Maria eine mutige Frau gewesen, die bis heute ein echtes Vorbild sei. Ihr Mut und ihre Fürsprache führten die Menschen letztlich zu Gott.

Der Andacht schloss sich ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen an. Diakon Sellmeyer dankte den Frauenbundmitgliedern und den Klangbrettmusikerinnen sowie dem Personal der Sozialstation und der Lichtstrahl-Gruppe für die Organisation der Veranstaltung und Bewirtung der Gäste.

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