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Nachricht vom 29.05.2017 Schule

Dem Augenoptiker ĂŒber die Schultern geschaut

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Zuschauen, wie man einen Goldring zum Schmelzen bringt oder ein Brillenglas geschliffen wird und ins Innere des eigenen Auges sehen – all das durften die Schulkinder, die im Marien-Kindergarten/Haus des Kindes betreut werden. Zusammen mit ihrer Betreuerin Stefanie Rom sahen sich grĂŒndlich in den RĂ€umen des Optik-Uhren-Schmuck-GeschĂ€fts Huber um.

Die Ganztagsgruppe hat sich vorgenommen, im Schuljahresverlauf wichtige Einrichtungen und Betriebe nĂ€her kennenzulernen. Wenn man schon das Jahresmotto gewĂ€hlt hat, „I bin as Hirschau! Und daou binne daham!“, sollte man sich dort auch so gut wie möglich auskennen. Nach der Stadtpfarrkirche, dem Rathaus und der Apotheke am Apothekereck wurde dieses Mal mit dem Optik-Uhren-Schmuck-GeschĂ€ft Huber ein Traditionsbetrieb inspiziert, der schon 1831 gegrĂŒndet wurde.

Die jungen GĂ€ste waren gleich beeindruckt von den vielen unterschiedlichen Uhren, insbesondere den sich selbst aufziehenden Kuckucksuhren, die ihnen die Inhaber Werner Huber und seine Tochter Gabi Huber zu Beginn der FĂŒhrung zeigten. Noch mehr Eindruck machte auf sie der sehr schwere Tresor, in den die wertvollen SchmuckstĂŒcke eingesperrt werden. Um diese vor Diebstahl zu schĂŒtzen, wird der Safe mit einer riesigen EisentĂŒr und großen Riegeln verschlossen.

In der Werkstatt machten die Besucher große Augen, als ihnen Augenoptikermeister Gerhard Peisker mit einem Lötkolben das Schmelzen eines Goldrings vorfĂŒhrte. Nachdem der auf ĂŒber 2 000 Grad erhitzte Goldklumpen im Wasser abgekĂŒhlt war durften ihn die Kinder anfassen. HĂ€tte er das heiße, geschmolzene Gold glatt geklopft und gewalzt, dann hĂ€tte er, so Peisker, daraus einen neuen Goldring schmieden können.

Gabi Huber demonstrierte, wie ein Brillenglas geschliffen wird, damit es in das jeweilige Brillengestell passt. Seit ca. dreißig Jahren geschieht das nicht mehr mit einem Handschleifstein, den sie den SchĂŒlern zeigte, sondern mit einer Maschine, die mit Laser und einem Schleifautomaten ausgestattet ist.

NĂ€chste Station war der mit vielen GerĂ€ten ausgestattete Raum, in dem Sehtests durchgefĂŒhrt werden. Ausgesprochen neugierig wurden die Kinder, als ihnen Gabi Huber auf einem Bildschirm das Innere eines Auges prĂ€sentierte. Da alle vergleichen wollten, ob ihr Auge genauso aussieht, durfte sich jeder hinter den Apparat setzen. Als nach kurzer Zeit das Augenbild auf dem Monitor erschien, war klar, dass jedes Auge anders aussieht. An einem anderen GerĂ€t konnte jeder bei einem letzten Test seine SehstĂ€rke messen.

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