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Nachricht vom 26.05.2017 Kirchen

Erstkommunion Anfang lebenslanger Freundschaft mit Jesus

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Einen groĂźen Festtag feierte am Sonntag die Katholische Stadtpfarrgemeinde “Mariä Himmelfahrt”: Neun Mädchen und achtzehn Jungen durften zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten und das Hl. Sakrament der Erstkommunion empfangen.

Zusammen mit Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann und Gemeindereferentin Barbara Schlosser zogen zogen die ausnahmslos in liturgische Gewänder gekleideten 27 Erstkommunikanten unter festlichem Glockengeläute von der Stadt- und Pfarrbücherei aus in die voll besetzte Stadtpfarrkirche.

Unter der Leitung von Lehrer Alois Feyrer sorgten die Erstkommunikanten, verstärkt durch einige Viertklässler, für eine erfrischende, kindgemäße musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier, zu der auch Organistin Iryna Hermann ihren Beitrag leistete. Das zum Eingang gesungene Lied „Gott lädt uns ein“ beschrieb das zentrale Thema des Festgottesdienstes: Gott liebt alle seine Kinder – die kleinen wie die großen, auch die Erwachsenen. Alle möchte er bei sich haben. In seiner Ansprache deutete Stadtpfarrer Bergmann das im Schrifttext vom Abendmahl und der Emmaus-Erzählung verborgene Geheimnis, das hinter der Oberfläche all der Dinge zu entdecken ist. Er spürte der Schönheit einer Rose und dem geheimnisvollen Begleiter, der mit den beiden Jüngern nach Emmaus geht und sein Geheimnis erkennen, als er das Brot bricht. „Er ist Jesus. Er lebt!“ Es stelle sich die Frage, ob man sage, hinter diesem Stück Brot steckt gar nichts dahinter oder ob man gläubig dieses Geheimnis bekennt und danach lebt.

Erstkommunion soll in jedem Fall der Anfang einer lebenslangen Freundschaft mit Jesus sein. Die Kinder brachten sich außer durch ihr Singen auch beim Kyrie, bei den Fürbitten und der Lesung aktiv in das Geschehen der Messfeier ein. Zur Gabenbereitung versammelten sich die Erstkommunionkinder mit Pfarrer Bergmann um den Altar, bevor sie erstmals in ihrem Leben den „Leib des Herrn“ empfangen durften.

Nach den Familienfeiern fand der festliche Tag am Nachmittag mit der Dankandacht in der Pfarrkirche seinen Abschluss. Dazu brachten die Kinder ihre persönlichen Opfer für die Katholische Diaspora-Kinderhilfe mit. Am Montag gab es für die Kommunionkinder schulfrei. Nach dem Empfang des Reisesegens führte ihr Kommunionausflug nach Kelheim, wo nach der Besichtigung des „Schulerlochs” eine Schifffahrt zum Kloster Weltenburg mit Besichtigung der berühmten Asam-Kirche auf dem Programm stand.

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