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Nachricht vom 23.04.2017 Vereine

Feuerwehrkameraden 2016 gut 3 000 Stunden im Einsatz

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Gut 3 000 Einsatzstunden, weitere rund 1 800 Stunden bei Unterrichten und Übungen – den FeuerwehrmĂ€nnern und -frauen wurde 2016 wieder eine Menge abverlangt. Kommandant Sebastian Jasinsky hatte guten Grund, seiner 70-köpfigen Mannschaft bei der Jahreshauptversammlung fĂŒr ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement zu danken.

Der RĂŒckblick auf 2016 und eine Reihe von Beförderungen waren die Hauptthemen bei der Veranstaltung im Florians-StĂŒberl des Feuerwehrhauses. Exakt 71 EinsĂ€tze, so Jasinsky, hatten die Aktiven letztes Jahr zu bewĂ€ltigen, darunter 7 VerkehrsunfĂ€lle und 15 BrĂ€nde. Der Rest unterteilte sich in EinsĂ€tze zur Verkehrsabsicherung, Fahrbahnreinigung nach VerkehrsunfĂ€llen, Beseitigung von SturmschĂ€den, Dienstleistungen fĂŒr die Stadt und Sonstiges.

Auch 12 Fehlalarme, teilweise ausgelöst durch defekte Brandmelder, waren zu verzeichnen. Rein rechnerisch war jeder Feuerwehrmann/jede Feuerwehrfrau ca. 43 Stunden im Einsatz. Die meisten Alarmierungen erfolgten zwischen 8 und 17 Uhr. Die EinsÀtze am Abend bzw. wÀhrend der Nacht erforderten von den Freiwilligen nach einem normalen Arbeitstag eine besondere Kraftanstrengung.

Dank sagte Jasinsky in diesem Zusammenhang der Stadt Hirschau und den Hirschauer Firmen, die die Feuerwehrleute fĂŒr EinsĂ€tze und LehrgĂ€nge freistellen.

Die Firmen Conrad Electronic und Gottschalk wurden dafĂŒr bzw. ihre finanzielle UnterstĂŒtzung mit der Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes fĂŒr besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen belohnt. An Thomas Fehlner als Vertreter der Firma Gottschalk konnten Kreisbrandrat Fredi Weiß und Kommandant Jasinsky die Urkunde persönlich ĂŒberreichen. „Nur durch ihre finanzielle und ideelle UnterstĂŒtzung bzw. durch die Freistellung von ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden zu LehrgĂ€ngen und EinsĂ€tzen ist es möglich, rund um die Uhr zum Schutz unserer BĂŒrger und deren Hab und Gut einsatzbereit und schlagkrĂ€ftig zu sein“ betonte KBR Weiß.

Der Kommandant betonte, dass die rund 1 800 Stunden fĂŒr Unterrichte, Übungen und themenbezogene EinsatzĂŒbungen notwendig waren, um das hohe technische Niveau der Wehr zu gewĂ€hrleisten. Sie muss fĂŒr alle NotfĂ€lle gerĂŒstet sein. Zu diesen gehören neben BrĂ€nden und AutounfĂ€llen ebenso EinsĂ€tze im Bereich Personenrettung mit der Drehleiter, UnwettereinsĂ€tze, ChemieeinsĂ€tze usw.. Als weitere AktivitĂ€ten nannte Jasinsky die Brandschutzerziehung in den KindergĂ€rten. Auch der Absperrdienst beim Lebendigen Adventskalender wurde wieder geleistet.

Mehre Aktive besuchten LehrgĂ€nge als Maschinisten und GerĂ€tewarte sowie zur Absturzsicherung mit der Drehleiter und einen MotorsĂ€gekurs. Auch eine LeistungsprĂŒfung „Löschaufbau“ wurde mit Erfolg absolviert.

Mit Sebastian Braun, Hubert Fick, Elias Lottner, Yvonne Funke und Franziska Igl konnten fĂŒnf NeuzugĂ€nge begrĂŒĂŸt werden. Leider verließen drei Aktive die Wehr.

FĂŒr die wichtigsten Beschaffungen, eine WĂ€rmebildkamera, ein GasmessgerĂ€t, einen Nasssauger fĂŒr UnwettereinsĂ€tze, ein Schnelleinsatzzelt, zwei RollwĂ€gen fĂŒr den Versorgungs-LKW und einen Motortrennschleifer fĂŒr das neue HLF 20, außerdem den Funkumbau im FW-GerĂ€tehaus auf Digitalfunk wurden ca. 21 400 Euro ausgegeben.

Einen kurzen Überblick gab Jasinsky ĂŒber den Stand der Neubeschaffung des Löschfahrzeugs HLF 20. Es soll Ende Juli 2017 ausgeliefert werden. Es wird von der Firma Rosenbauer auf einem MAN-Fahrgestell hergestellt und kostet ca. 380 000 Euro. AbzĂŒglich der Förderung bleiben fĂŒr die Stadt ca. 190 000 Euro. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit modernster Technik und umfangreicher Zusatzbeladung fĂŒr die Technische Hilfeleistung und BrandbekĂ€mpfung. Das HLF wurde in einer Interkommunalen Partnerschaft mit der FW Ebnath beschafft. So konnte man bei der Regierung einen höheren Zuschuss erreichen.

FĂŒr die Planung waren viele Sitzungen und Treffen nötig. Die vier im Planungsausschuss vertretenen Kameraden investierten dafĂŒr ĂŒber 160 Stunden. Auch die Jugendgruppe konnte ĂŒber ein ereignisreiches Jahr berichten. Acht Jugendliche nahmen an der Jugendspange, dem Wissenstest 2016, dem Berufsfeuerwehralltag im Hirschauer GerĂ€tehaus, dem Jugendzeltlager, dem Kartfahren und insgesamt 63 Unterrichten und Übungen teil.

Dem Kommandanten und BĂŒrgermeister Hermann Falk war es eine angenehme Pflicht, einigen Aktiven zur Beförderung zu gratulieren. Selina Panzer und Yvonne Funke wurden zur Feuerwehrfrau befördert, Stefan Rieck, Sebastian Braun, Elias Lottner und Jakob GrĂŒnwald zum Feuerwehrmann, Bernhard Meyer, Stefan Fehlner, Thomas Wittmann, Johannes Erras, Tobias Fehlner und Nico Schuminetz zum Oberfeuerwehrmann sowie Sebastian Jasinsky und Claus Meyer zum Oberlöschmeister.

Seinen abschließenden Dank an alle Aktiven, GruppenfĂŒhrer und Vorstandsmitglieder verband Jasinsky mit der Hoffnung, dass alle 2017 dieselbe Einsatzbereitschaft zeigen. Besonders erfreulich sei es fĂŒr ihn, dass alle EinsĂ€tze und Übungen ohne UnfĂ€lle und Blessuren gemeistert wurden. Ein großer Dank galt der Stadt Hirschau und dem Stadtrat fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Belange der Feuerwehr. Nur so könne man den Brandschutz und die vielfĂ€ltigen Hilfeleistungen fĂŒr die Stadt und ihre BĂŒrger sicherstellen.

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