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Nachricht vom 18.04.2017 Politik

Franz Birner als CSU-Ortsvorsitzender einstimmig bestÀtigt

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Alles beim Alten an der Spitze der Ehenfelder CSU! Stadtrat Franz Birner bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender des Ortsverbandes. Die Mitglieder bestĂ€tigten ihn bei der Jahreshauptversammlung im Gemeinschaftshaus ebenso einstimmig wie seine bisherigen Stellvertreter Christine Falk und Stadtrat Christian Gnan.

In seinem RĂŒckblick ließ Birner die Veranstaltungen des Berichtsjahres Revue passieren. Die Teilnahme an der vom CSU-Ortsverband Hirschau organisierten Adventfeier der drei CSU-VerbĂ€nde Hirschau, Ehenfeld und Massenricht sowie der FU und JU sei gute Tradition, ebenso der Besuch des Drei-Königs-FrĂŒhschoppens. Als einzige Partei sei der CSU-Ortsverband bei der Ehenfelder Kirwa aktiv. Im Vorfeld des Bockbierfests habe man kurzfristig umdisponieren mĂŒssen. Wegen Erkrankung eines Musikers habe die „Haflinger Musik“ absagen mĂŒssen. Mit den „OinawengaBoyz“ habe man adĂ€quaten Ersatz gefunden. Ihre Musikauswahl und die Auftritte der Amberger Trachtengruppe „Hoamatlandler“ mit dem Nachwuchsmusiker Manuel hĂ€tten den Besuchern gut gefallen. Den Erlös der Bockbierfeste 2016 und 2017 in Höhe von 500 Euro habe man der DJK-Jugendabteilung ĂŒbergeben.

Birners Dank galt seinem Vorstandsteam, den Vorstandschaften der VerbĂ€nde Hirschau und Massenricht, der CSU-Stadtratsfraktion mit ihrem Chef Dr. Hans-JĂŒrgen Schönberger und BĂŒrgermeister Hermann Falk, der ja aus den eigenen Reihen kommt.

Das Stadtoberhaupt hatte Erfreuliches zu vermelden. Der Bebauungsplan an der B14 ist verabschiedet und rechtskrĂ€ftig. Seitens der Stadt wurde fĂŒr den Bauplan der EDEKA das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Der Plan liegt zur Genehmigung im Landratsamt. In dieser Angelegenheit ĂŒbte Franz Birner Kritik an der Rathaus-SPD. Man werde so manchen, der jetzt den EDEKA-Markt verhindern will und verkĂŒndet, „dass ma den niat braucht“, nach dessen Fertigstellung dort beim Einkaufen anzutreffen.

BĂŒrgermeister Falk kĂŒndigte an, dass sich die Bevölkerung und die Stadtbediensteten 2017 auf VerĂ€nderungen im Rathausbetrieb einstellen mĂŒssen. Das Personal-, Standes- und Ordnungsamt sollen in das ehemalige SparkassengebĂ€ude an der SĂŒdseite der Hauptstraße verlagert werden. Grund sei die immer weniger zufriedenstellende Arbeitssituation in den bisherigen BĂŒros. Nach Ansicht der BeschĂ€ftigten sei die Verkabelung chaotisch. Zu Jahresbeginns habe es erhebliche Heizungsprobleme gegeben, die nur provisorisch gelöst wurden. Auch die seit langem gewĂŒnschte Einrichtung eines BĂŒrgerbĂŒros sei im jetzigen Umfeld nicht möglich.

FĂŒr die Umgestaltung der RĂ€ume im Ex-SparkassengebĂ€ude, die ebenerdig und behindertengerecht zu erreichen sind, seien 175 000 Euro veranschlagt. Außerdem soll im Rathaus der ursprĂŒngliche Haupteingang an der Ostseite, der nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen wurde, wieder seine einstige Funktion erhalten. Ernst gemacht wird auch mit der Neugestaltung der öffentlichen Toiletten an der Rathausnordseite und der Einrichtung einer Behindertentoilette.

Stadtratsfraktion-Chef Dr. Hans-JĂŒrgen Schönberger wies darauf hin, dass Halbzeit in der laufenden Wahlperiode ist. Man habe viel geschaffen, dĂŒrfe sich darauf aber nicht ausruhen, sondern mĂŒsse den Blick bereits auf die Wahlen 2020 richten. In einer Klausur habe die Fraktion den Stadthaushalt, der ein Volumen von fast 25 Mio. Euro hat, intensiv beraten. Man war bestrebt, die Kreditaufnahme unter 3 Mio. Euro zu halten. Aufgrund der laufenden Großprojekte und der Übernahme des FernwĂ€rmenetzes, die ca. 1,8 Mio. Euro gekostet hat, sei vorerst eine Kreditaufnahme von 3,6 Mio. Euro vorgesehen.

2016 sei man ohne Kreditaufnahme ausgekommen. Zum 31. Dezember 2016 habe der Schuldenstand der Stadt auf 7,688 Mio. betragen. Auf Antrag der CSU-Fraktion werde es eine Verbesserung der Ausstattung der KinderspielplĂ€tze geben. Der Spielplatz an der Schönbrunner Straße soll ein KlettergerĂŒst erhalten. Danach sei der Spielplatz am Moosweiher an der Reihe. Dort mĂŒsste erst noch die Situation der LindenbĂ€ume geklĂ€rt werden.

Schließlich hatten der Ortsvorsitzende Franz Birner, der CSU-Kreisvorsitzende MdL Dr. Harald Schwartz und BĂŒrgermeister Hermann Falk eine angenehme Aufgabe zu erfĂŒllen. Sie konnten Lorenz Kummer fĂŒr seine 50-jĂ€hrige Mitgliedschaft ehren. Birner bezeichnete den Jubilar als langjĂ€hrigen Wegbegleiter des bereits verstorbenen Ehrenvorsitzenden Franz Kummer. Lenz Kummer habe immer seine Stimme erhoben, wenn er mit Entscheidungen nicht einverstanden. Als Dankeschön gab es fĂŒr ihn neben der Ehrenurkunde eine CD des Ehenfelder Kirchenchores.

Die Ergebnisse der Neuwahlen beim CSU-Ortsverband Ehenfeld: 1. Vorsitzender: Franz Birner, Stellvertretende Vorsitzende: Christine Falk und Christian Gnan, SchriftfĂŒhrer: Stefan Basler, Schatzmeisterin: Gertraud Kustner, Beisitzer: Richard Falk, Brigitte Gnan, Georg Kustner, Alfred Schmalzl, Stephan Schmalzl, Hans Birner und Daniel Kummer, KassenprĂŒfer: Hermann Falk und Peter GrĂŒnwald, Delegierte zur CSU-Kreisversammlung: Franz Birner, Franz Kustner und Christian Gnan, Ersatzdelegierte: Christine Falk, Brigitte Gnan und Stephan Schmalzl.

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