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Nachricht vom 06.04.2017 Wirtschaft

Neues Bestattungsunternehmen in Hirschau

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)   „Jedem Leben ein Zeichen setzen!“ Das wollen Kai MĂĽller und Andreas SchieĂźler, die am Freitag ihr neues Bestattungsunternehmen im Anwesen Georg-Schiffer-StraĂźe 4 eröffneten. Zur offiziellen Einweihung konnten sie u.a. auch BĂĽrgermeister Hermann Falk mit einigen Stadtratsmitglieder, den HauseigentĂĽmer Professor Dr. Dieter Dausch und Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann begrĂĽĂźen. Er nahm die kirchliche Segnung der neuen Geschäftsräume vor.

Die Jungunternehmer – das zeigte ihre persönliche Vorstellung – verfügen bereits über große berufliche Erfahrung. In den letzten Jahren sammelten diese alle beide in Heidelberg im bekanntesten Bestattungshaus Baden-Württembergs. Sie sehen sich als zuverlässige und seriöse Ansprechpartner bei allen Fragen und Diensten in Zusammenhang mit dem Abschied von einem geliebten Menschen. Traditionen und Bräuche liegen ihnen ebenso am Herzen wie die moderne Ausrichtung der Bestattungskultur und des individuellen Abschieds. Ein zentrales Anliegen ist ihnen die ganzheitliche Betreuung der trauernden Hinterbliebenen in den schweren Stunden des Abschieds von ersten Anruf bis zum Zeitpunkt, an dem es ihrer Unterstützung nicht mehr bedarf – all dies unter der Maxime, dass „Bestatter auch Seelsorger sind“.

In dieser Auffassung bestärkte sie Stadtpfarrer Bergmann. Er wünschte Kai Müller und Andreas Schießler, dass sie stets die richtigen Worte gegenüber den Trauernden finden. Ihnen auf der Grundlage der großen Liebe Jesu in schweren Stunden beizustehen müsse ihr Anliegen sein, nicht das Geschäftemachen. Mit dem Kreuz hätten sie ein Zeichen in den hell gestalteten Räumen angebracht, von dem Licht und Hoffnung ausgehe. Das Jahr der Barmherzigkeit sei zwar vorbei, Bestatten bedeute aber immer Barmherzigkeit.

Bürgermeister Hermann Falk zeigte sich erfreut über die Unternehmensgründung. Es belebe die Stadt, auch wenn es mit dem Tod zu tun hat. Aber nach christlichem Verständnis beginne mit dem Tod das Leben und letztendlich gehöre der Tod zum Leben. Das Führen eines Bestattungsunternehmens verlange sehr viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen, müsse von Menschlichkeit und Zuverlässigkeit geprägt sein. Bei den vorbereitenden Gesprächen habe er den Eindruck gewonnen, dass diese Eigenschaften bei Kai Müller und Andreas Schießler vorhanden seien ebenso wie das Bekenntnis zu christlichen Grundwerten.

Andreas Schießler hatte die kleine Feier mit dem Gedicht „Der letzte Gang“ aus der Feder des bereits verstorbenen Hirschauer Heimatdichters Bepp Dietz begonnen, in dem dieser zu der Erkenntnis kommt, dass „aaf unsana Welt der Mensch meist erscht schter’m mou, bevor er wos zählt.“ Zum Abschluss zitierte er Papst Benedikt XVI: „Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen. Zu erreichen ist das Bestattungsunternehmen jeden Tag rund um die Uhr unter Tel. 09622/704 330 5.

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