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Nachricht vom 11.03.2017 Jugend & Familie

Regenbogen-Kinder topfit in Sachen Brandschutz

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Die 23 M├Ądchen und Jungen der Regenbogengruppe des Marien-Kindergartens sind in Sachen Brandschutz und Feuerwehr topfit. Schwarz auf wei├č steht das auf den Urkunden, die ihnen der 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sebastian Jasinsky ├╝berreichte. Zusammen mit seinem Feuerwehrkameraden Bernhard Meyer hatte er die Kinder mit gro├čem p├Ądagogischem Geschick f├╝r die Thematik motiviert und interessiert.

Kindergartenleiterin Christa Bauer und Gisela Falk hatten im Vorfeld des Besuches bereits intensive Vorarbeit geleistet. Beim Betrachten von Bilderb├╝chern, Singen von Liedern und Malen von Bildern hatten die Kinder allerhand Vorwissen ├╝ber die Feuerwehr gesammelt.

Kaum hatte Kommandant Jasinsky die mitgebrachten Kleidungsst├╝cke, Werkzeuge und sonstigen Ausr├╝stungsgegenst├Ąnde ausgepackt und begonnen, das breitgef├Ącherte Arbeitsfeld der Feuerwehr zu schildern, sprudelte es aus den Kleinen nur so heraus. Vom J├╝ngsten bis zum ├ältesten wusste jeder etwas ├╝ber die Feuerwehr zu berichten. Ganz sch├Ân lustig war es teilweise anzusehen, als sich die Kinder eine viel zu gro├če Schutzjacke anziehen, einen Feuerwehrhelm oder gar eine Atemschutzmaske aufsetzen wollten.

Letztere wurde so manchem Knirps etwas unheimlich, nachdem Bernhard Meyer St├╝ck f├╝r St├╝ck in seine Schutzkleidung geschl├╝pft war und seine an die Sauerstoffflasche angeschlossene Maske ├╝bergezogen hatte. Das deutlich zu h├Ârende, etwas gespenstisch anmutende Atemger├Ąusch bereitete einigen Kindern sichtlich Unbehagen. Die Demonstration geh├Ârt bewusst zum Programm der Brandschutzerziehung, hat sie doch zum Ziel, den Kindern im Ernstfall die Angst zu nehmen.

Mit dem richtigen Verhalten bei einem solchen besch├Ąftigte man sich anschlie├čend ausf├╝hrlich. Grundregel f├╝r die Kinder: Beim Entdecken eines Feuers oder Bemerken von Rauch laut um Hilfe rufen und einen Erwachsenen zu Hilfe holen! Die Vorschulkinder durften danach das richtige Melden eines Brandes ├╝ben. Dazu hatte Kommandant Jasinsky ein ├ťbungstelefon mitgebracht. Bernhard Meyer war, ohne dass es die Kinder wusste, im Nebenraum und spielte am Telefon die Leitstelle. F├╝r sie war das Telefonat in diesem Moment eine Realsituation. Anhand von Bildkarten durfte sich jedes Vorschulkind ein Szenario aussuchen und dieses telefonisch melden.

Am Ende bekamen alle Regenbogenkinder eine Urkunde ├╝berreicht, in der ihnen die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung bescheinigt wurde. Bei der ├ťbergabe waren die beiden Feuerwehrm├Ąnner voll des Lobes f├╝r die tolle Mitarbeit der M├Ądchen und Jungen. Au├čerdem gab es f├╝r sie noch Flyer mit wichtigen Informationen ├╝ber Brandschutz und die Installation von Rauchmeldern sowie ├ťbungsbl├Ątter zum Ausmalen oder L├Âsen von R├Ątseln.

Mit Sebastian Jasinsky und Bernhard Meyer waren sich Christa Bauer und Gisela Falk schlie├člich einig, dass die Veranstaltung gezeigt habe, wie wichtig es ist, Kindern fr├╝hzeitig das richtige Verhalten in einem Brand- bzw. Ernstfall zu vermitteln. In naher Zukunft werden die Feuerwehrm├Ąnner wieder im Marien-Kindergarten/Haus des Kindes zu Gast sein. Dann widmen sie sich den Grundschulkindern der 1. bis 4. Klasse.

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