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Nachricht vom 24.02.2017 Jugend & Familie

SITAWOKI-Indianer entfĂĽhren BĂĽrgermeister samt Mitarbeiter

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Helle Aufregung am Donnerstag im Hirschauer Rathaus! BĂĽrgermeister Hermann Falk, seine Sekretärin Christine Kugler, Kämmerer Hermann Siegert und seine Mitarbeiterin Katrin Enderer wurden von Indianern gekidnappt. Die dreisten Rothäute konnten rasch enttarnt werden – es handelte sich um die Mädchen und Jungen des St. Wolfgang-Kindergartens, angefĂĽhrt von ihrer Ober-Indianerin Hannelore Dorner und ihren Squaw-Gefährtinnen, darunter mit Eva Ries und Tanja Hofmann auch zwei Squaws aus der Elternriege. Sie hatten den Sturm des Rathauses und die EntfĂĽhrung des Stadtoberhauptes und seiner Mitarbeiter von langer Hand geplant.

Von der Mühlstraße aus waren die Kinder des SITAWOKI-Stammes (singende, tanzende Wolfgangskinder) losgezogen, hatten die Raiffeisenbank und die Sparkassenfiliale heimgesucht. Dort mussten schon einige Krawatten der Angestellten dran glauben. Im Rathaus machte die Indianerhorde mit lauten Rufen und Schreien richtig Rabatz. Wie schon in den beiden Bankinstituten kannten die Eindringlinge keine Gnade mit den durchwegs teure Krawatten tragenden Herren. Ein kurzes „Schnipp und Schnapp“, schon war das dekorative Kleidungsstück ab.

Auch Bürgermeister Falk wurde nicht verschont. Der flinke Leander – mit den Gepflogenheiten des Unsinnigen Donnerstags und Weiberfaschings noch nicht richtig vertraut – schnappte sich die Schere und ehe sich die Mädchen und vor allem das Stadtoberhaupt versahen - machte Leander schnipp und schnapp und sicherte sich die Trophäe. Dann gaben sich die Eindringlinge äußerst friedlich und verteilten süße Küsschen an die Rathausbelegschaft. Für Bürgermeister Falk – zwischenzeitlich zum Häuptling „Flinker Hirsch“ mutiert, Sekretärin Kugler („Schnelle Schildkröte“), Kämmerer Siegert („Der alles weiß“) und Mitarbeiterin Enderer („Schimmernde Zöpfe“) sollte es noch ganz schön dick kommen.

Sie wurden gefangen genommen und in den Turnsaal des Kindergartens verbracht. Dort wurden die vier Gefangenen einer strengen Indianerprüfung unterzogen. Sie mussten das Krokodilspiel bestehen, einen Steckenpferd-Hindernislauf mit Wildpferden absolvieren, Konzentration und Aufmerksamkeit bei einer Mitmachgeschichte beweisen und zum guten Schluss noch ein Schokokuss-Wettessen überstehen. Als Auslöse hatten die vier vorausschauend für alle Kinder Gummibärchen mitgebracht.

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