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Nachricht vom 30.01.2017 Rathaus

Das Rathaus gr├╝ndlich inspiziert

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  ÔÇ×I bin as Hirschau! Und dou binne daham!ÔÇť So lautet das Jahresthema des Marien-Kindergartens/Haus des Kindes. Weil man sich ÔÇ×dahamÔÇť bestens auskennen sollte, machte sich die Schulkindbetreuungsgruppe mit ihrer Leiterin Stefanie Rom auf ins Rathaus. Schlie├člich m├╝ssten die Leute, die dort arbeiten, ├╝ber Hirschau ganz genau Bescheid wissen ÔÇô allen voran nat├╝rlich der oberste Chef, B├╝rgermeister Hermann Falk. Das Stadtoberhaupt nahm sich nach eigenem Bekunden gerne die Zeit, seine jungen G├Ąste durch die R├Ąumlichkeiten des Rathauses zu f├╝hren und ihnen zu erl├Ąutern, welche Aufgaben die dort Besch├Ąftigten zu erf├╝llen haben.

W├Ąhrend der F├╝hrung hatte er auch Interessantes ├╝ber die Geschichte des mittelalterlichen Geb├Ąudes zu berichten, das um 1490 erbaut wurde. Richtig Eindruck machte der imposante Sitzungssaal mit seinen alten Holzbalken. Wie der B├╝rgermeister erkl├Ąrte, finden dort Trauungen und vor allem die Sitzungen des Stadtrats statt. Die Stadtr├Ąte der einzelnen Parteien m├╝ssen sich dabei an eine Sitzordnung halten. Da der Stuhl des B├╝rgermeisters eine anders gestaltete, h├Âhere R├╝ckenlehne hat als die anderen St├╝hle, war leicht zu erkennen, wo der B├╝rgermeister sitzt. Sein Platz ist an der Stirnseite des gro├čen Tisches.

Im Standesamt pr├Ąsentierte das Stadtoberhaupt in einem abgesperrten Schrank viele schwere, dicke B├╝cher. In ihnen ist aufgeschrieben, wenn jemand in Hirschau geboren wurde, starb oder wenn eine Trauung stattfand. F├╝r die Kinder war allerdings die Schrift der sehr alten Eintr├Ąge nicht lesbar. Kurzerhand beeindruckte der B├╝rgermeister die Kinder damit, dass er die Geburtsurkunde ihrer Erzieherin Stefanie Rom heraussuchte.

Im Einwohnermeldeamt, in dem sich auch das Fundb├╝ro befindet, erfuhr man, dass man dort seinen Wohnsitz an- oder ummelden und einen Pass beantragen kann. Letzteres wurde von einer Gruppe gleich im Rollenspiel samt Ablesen des Fingerabdrucks und Unterschreiben am Display durchexerziert. Eine zweite Gruppe fragte im Fundb├╝ro nach einem rosafarbenen Teddyb├Ąren, den ein Kind verloren hatte. B├╝rgermeister Falks Recherche im Computer ergab, dass dieser bislang nicht abgegeben wurde. Er notierte sich die Adresse der Familie und versprach, sich zu melden, sollte der Teddy abgegeben werden.

Den Sch├╝lern gefiel das Durchspielen der verschiedenen Amtst├Ątigkeiten so gut, dass sie sich bei B├╝rgermeister Falk nicht nur f├╝r die interessante F├╝hrung bedankten, sondern ihn kurzerhand zu ihnen ins Haus des Kindes einluden, um dort weitere Gegebenheit durchzuspielen. Am liebsten w├╝rden die Sch├╝ler, so ihre Aussagen auf dem R├╝ckweg, schon bald mit ihren Eltern ins Rathaus gehen. Dann k├Ânnten sie beweisen, dass sie sich dort bestens auskennen und ├╝ber die T├Ątigkeitsbereiche der Mitarbeiter Bescheid wissen.

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