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Nachricht vom 02.01.2017 Kirchen

„Das sĂŒndige Dorf“ auf der Josefshaus-BĂŒhne

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Sechs Jahre und drei Monate ist es her, seit auf der BĂŒhne des Josefshauses zum letzten Mal Theater gespielt wurde. Ende Januar ist Schluss mit der Abstinenzzeit. Dann fĂŒhrt die Kolping-Theatergruppe den Schwank „Das sĂŒndige Dorf“ aus der Feder von Max Neal auf.

Im Oktober 2010 gab die damals 22-jĂ€hrige Christina Wisneth mit dem lĂ€ndlichen Lustspiel „Die drei EisbĂ€ren“ ihr Regiedebut. Seither war die Theatergruppe keineswegs untĂ€tig. Alle Jahre gestalteten Christina Wisneth und ihr Schauspielerensemble die „Herbergssuche“ zum Abschluss des Lebendigen Adventskalenders. Nach diesen besinnlichen AuffĂŒhrungen kann sich das Publikum wieder auf ein VolksstĂŒck freuen, bei dem die Lachmuskeln strapaziert werden. „Das sĂŒndige Dorf“ ist eine der meistgespielten, bayerischen Komödien ĂŒberhaupt und wurde auch mehrfach verfilmt.



Thomas Stangassinger (Hans Fleischmann) ist zwar der Bauer auf dem Hof, Herr im Haus ist jedoch seine Frau Stasi (Kerstin Ackermann). Kein Wunder, dass der Haussegen auf dem Stangassingerhof manchmal etwas schief hĂ€ngt. Sepp (Maximilian Stein) und Toni (Markus Schöpf), die beiden Stangassinger-Söhne, verlieben sich ausgerechnet in dasselbe MĂ€dchen, die Vevi (Sina Lottner). Dadurch kommt es zu grĂ¶ĂŸeren Komplikationen im Hause der Stangassingers.

Die BĂ€uerin, die Vevi gerne als Schwiegertochter haben, stellt das MĂ€dchen vor die Wahl: Entweder den Sepp oder den Toni. Vevi entscheidet sich fĂŒr den Sepp. Der Bauer tobt, als er von der bevorstehenden Verlobung erfĂ€hrt. Er will die Hochzeit mit allen Mitteln verhindern. Das MĂ€dchen bringt als Tochter des alten SĂ€gfeiler Korbi keine Mitgift ins Haus, doch das ist nicht der wahre Grund fĂŒr den Widerstand des Bauern. In den ersten Jahren seiner Ehe war der Stangassinger nĂ€mlich keineswegs so brav wie heute.

Doch nicht nur der Bauer hat ein Geheimnis zu hĂŒten, das ihm schwer auf der Seele lastet. Als der Vogelhuber (Richard Wisneth) zu Besuch kommt, um die Möglichkeit einer Hochzeit seiner Tochter Afra (Katharina Stein) mit einem der Stangassingerbuben zu prĂŒfen, erklĂ€rt die BĂ€uerin kurz und bĂŒndig, das sei unmöglich und lĂ€sst sich nicht von dieser Meinung abbringen. In weiteren Rollen sind Markus Dittrich als BĂŒrgermeister Riedlechner und Erhard Ackermann als Hausl Korbinian Roßberger zu sehen. Regie fĂŒhrt Christina Wisneth.



Die Bauernkomödie ist fĂŒnfmal zu sehen. Die Vorstellungen finden am Samstag, 21. Januar, um 20 Uhr, am Sonntag, 22. Januar, um 19 Uhr, am Freitag, 27. Januar, um 20 Uhr und am Samstag, 28. Januar, um 20 Uhr im Josefshaus statt.

Außerdem wird es fĂŒr Kinder, Seniorenheimbewohner und Behinderte der JurawerkstĂ€tten am Samstag, 21. Januar, eine Nachmittagsvorstellung geben. Der Vorstellungsbeginn steht noch nicht fest.

Der Eintritt kostet fĂŒr Erwachsene 6 Euro, fĂŒr Kinder 4 Euro. Im Vorverkauf gibt es ab heute Eintrittskarten bei Optik-Uhren-Schmuck-Huber, Hauptstraße 55, 92242 Hirschau, Telefon: 09622/2492.

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