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Nachricht vom 15.12.2016 Kirchen

Stimmungsvolle Adventfeier der Pfarrei Mariä Himmelfahrt

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Wenn die Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt alle Jahre am 3. Advent zur Seniorenadventfeier in das Pfarrheim einlädt, dann ist ein volles Haus garantiert – so auch dieses Mal. Rund 100 Seniorinnen und Senioren, unter ihnen eine stattliche Abordnung von Bewohnern des BRK Seniorenheims St. Barbara mit ihren Betreuern, waren der Einladung gefolgt. Ihnen allen bereitete der Sachausschuss Senioren des Pfarrgemeinderates einen stimmungsvollen Nachmittag.

Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Fellner dankte allen, die bei der Organisation und Gestaltung der Veranstaltung und Bewirtung der Gäste mithalfen. Von Organistin Iryna Hermann am Keyboard begleitet, stimmten die sangesfreudigen Besucher bekannte Advents- und Weihnachtslieder wie „Macht hoch die Tür“, „Tauet Himmel den Gerechten“ und „Es wird scho glei dumpa“ an.

BĂĽrgermeister Hermann Falk wĂĽrdigte die engagierte Seniorenarbeit der Pfarrei. Es sei gute Tradition, auĂźerhalb jeglicher Hektik Advent zu feiern und den Blick auf das Wesentliche des Weihnachtsfestes zu richten. Er wĂĽrdigte die Aufbauleistung der Seniorengeneration, die mit ihrem FleiĂź nach dem Krieg den Grundstein fĂĽr den heutigen Wohlstand gelegt hat. Hirschau sei eine seniorenfreundliche Stadt. Bei der Innenstadtsanierung habe man an bei der Ausgestaltung der Wege und StraĂźen an die Belange der Senioren gedacht, ebenso bei den Renovierungen im Bereich des Friedhofs.

Mit der Caritas-Sozialstation, dem BRK Senioren- und Pflegeheim St. Barbara und dem „Haus Conrad“ für Betreutes Wohnen biete man den Älteren ein umfassendes Betreuungsangebot. Das Angebot des Betreuten Wohnens werde durch Klaus Conrads erneute Millionenspende nochmals erweitert. Lobende Worte fand Falk für den „Lebendigen Adventskalender“. Das Adventfensterln sei ein noch junger, liebenswerter Brauch, der Jung und Alt zusammenführt.

Als letztes Jahr der Hirschauer Christbaum auf dem Petersplatz in Rom illuminiert wurde, konnte kaum einer der Senioren live dabei sein. Dafür entschädigte sie Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann in Bild und Ton mit seinem Vortrag „Unser Christbaum für den Petersplatz“. Beginnend vom Aussuchen des Baumes, dessen Fällung und Transport bis hin zum unvergesslichen Erlebnis der Begegnung mit den zwei Päpste und der Illumination des Christbaumes war alles festgehalten, auch der Erwerb der Bozener Kugeln zugunsten der krebskranken Kinder. Ergänzt wurde all dies durch eindrucksvolle Bilder der Heiligen Stadt.

Für Heiterkeit sorgten die Leiterin der Kolping-Theatergruppe Christina Wisneth und ihr Partner Ludwig Koller mit ihrem Sketch „Der Christbaumschmücker“. Bei dem Ehepaar reihten sich im Vorweihnachtsstress Pech und Pannen aneinander von der zerbrochenen Christbaumkugel und einer Schnittwunde an Eberhards Zeigefinger bis hin zu den verbrannten Plätzchen und dem angebrannten Braten. Fazit: „Ein bisschen Verlust gibt’s immer“.

Wie alle Jahre war fĂĽr das leibliche Wohl der Senioren bestens gesorgt. Sie wurden mit Kaffee, Christstollen und Lebkuchen oder als deftigere Alternative mit heiĂźen Wiener WĂĽrstln bewirtet. AuĂźerdem konnte jeder Gast den Heimweg mit einer kleinen GeschenktĂĽte antreten, die einen Schokoladen-Bischof-Nikolaus und ein hochwertiges Duschgel mit vermutlich verjĂĽngender Wirkung enthielt.

In seinem Schlusswort wies Pfarrer Bergmann darauf hin, wie wichtig es ist, sein eigenes Leben und Schicksal anzunehmen, Kränkungen vorbeiziehen zu lassen und sich gemeinsam am Leben zu erfreuen.

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