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Nachricht vom 28.08.2016 Vereine

Zukunft des Jura-Gartenfestes gesichert

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Die Zukunft des Jura-Gartenfestes war heuer lange ungewiss, nachdem Chef-Organisatorin Brunhilde Fehlner 2015 ihren R├╝ckzug erkl├Ąrt hatte. Da sich kein Nachfolger fand, sprang sie 2016 noch einmal in die Bresche und zog im Hintergrund die F├Ąden. 2017 braucht sie dies nicht mehr zu tun. Der 39-j├Ąhrige Uli G├╝nter ├╝bernimmt ihre Aufgabe als Festorganisator.

Nicht nur Christina Wisneth, deren Kolping-Theatergruppe dieses Mal als offizieller Festveranstalter aufgetreten war, auch B├╝rgermeister Hermann Falk und dem Festbegr├╝nder Walter Widder war es ein Anliegen, Brunhilde Fehlners 27 Jahre w├Ąhrendes Engagement f├╝r das Jura-Fest zu w├╝rdigen und ihr daf├╝r zu danken. Walter Widder, der das Fest 1990 ins Leben rief, hob hervor, dass sich Brunhilde Fehlner vom ersten Tag an aktiv eingebracht habe. Ihr sei es ein echtes Anliegen gewesen, mitzuhelfen. Daf├╝r habe sie eine Menge Freizeit geopfert. Bei Vorbereitung wie Durchf├╝hrung des Festes habe sie gro├čes Organisationstalent bewiesen. Dies sei notwendig war, zeigte das umfassende Aufgabenfeld.

Beim ersten Jura-Fest h├Ątten acht Hirschauer Vereine zusammengeholfen, sp├Ąter seien es bis zu sechzehn gewesen, beim Fest 2016 vierzehn. Um diese f├╝r das Mitmachen zu gewinnen, habe Fehlner viel ├ťberzeugungsarbeit geleistet. Sie habe es verstanden, die anfallenden Arbeiten auf die Mitwirkenden zu verteilen. Praktisch habe sie sich um alles gek├╝mmert, angefangen von der Werbung ├╝ber die Vorbereitung des Festplatzes samt Auf- und Abbau der Verkaufsbuden und Pavillons bis hin zum Bestellen der Getr├Ąnke und Speisen und zur Abfallentsorgung. Mit Erfolg habe sie sich bem├╝ht, dass die Tombola mit lukrativen Preisen best├╝ckt war und der Losverkauf klappte.

Ein gl├╝ckliches H├Ąndchen habe sie beim Zusammenstellen des Unterhaltungsprogramms und der Rekrutierung der Musik-, Tanz-, Gesangs- und sonstiger Gruppen bewiesen. Bei den Darbietungen seien immer auch Behindertengruppen eingebunden gewesen. Auch den ganzen Formalkram habe sie erledigt . Nur heuer habe sie Christina Wisneth davon entlastet. Brunhilde Fehlner habe entscheidenden Anteil daran, dass man den Jura-Werkst├Ątten in 27 Jura-Fest-Jahren die stattliche Summe von 58 280 Euro spenden und so das Festmotto ÔÇ×Miteinander ÔÇô F├╝reinanderÔÇť auch finanziell mit Leben erf├╝llen konnte.

Auch der Festschirmherr B├╝rgermeister Hermann Falk zollte Fehlner Anerkennung. Wenn der Lebenshilfevorsitzende Eduard Reisinger erkl├Ąrt hat, das Fest ÔÇ×ist weit und breit eine einmalige Initiative zugunsten der LebenshilfeÔÇť, dann sei dies ganz ma├čgeblich mit das Verdienst von Brunhilde Fehlner. Christina Wisneth unterstrich die lobenden Worte mit der ├ťberreichung eines Blumenstrau├čes.

Brunhilde Fehlner hielt sich ÔÇô sichtlich bewegt ÔÇô kurz mit ihren Dankesworten. Sie betonte, sich gerne f├╝r das Jura-Fest engagiert zu haben. Das Miteinander mit den Behinderten sei f├╝r sie eine gewinnbringende Erfahrung gewesen. Sie sei froh, dass Walter Widder mit Uli G├╝nter einen Nachfolger gefunden hat. Ihm w├╝nschte sie, dass die Vereine weiter bei der Stange bleiben.



Diese Hoffnung ├Ąu├čerte auch Uli G├╝nter. Der neue Organisations-Chef ist selbst in den Jura-Werkst├Ątten als Leiter einer Elektromontagegruppe besch├Ąftigt. Er habe das ungezwungene Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten beim Fest selbst miterlebt. Schon deshalb helfe er gerne mit, die Festtradition fortzuf├╝hren. Am Grundkonzept werde sich nichts ├Ąndern. Dankbar nahm er Christina Wisneths Angebot an, weiter den ÔÇ×FormalkramÔÇť zu erledigen.

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