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Nachricht vom 05.08.2016 Sonstiges

Dreh- und Angelpunkt in der Arztpraxis

Amberg (Bericht von Uschald-PR Amberg )  Erstmals trat der Ă„rzteverbund Oberpfalz Mitte (Ă„VOM) mit einer Informationsveranstaltung an die Ă–ffentlichkeit, um junge Frauen – und auch Männer – ĂĽber den vielseitigen Beruf der/des medizinische Fachangestellte/n (MFA) zu interessieren. Zielgruppe waren Abgänger des Schuljahrs 2017.

Medizinische Fachangestellte (MFA) sind Dreh- und Angelpunkt in jeder Arztpraxis. Sie koordinieren, verwalten und arbeiten eng am Patienten. Und sie sind die rechte Hand des Arztes. Medizinische Fachangestellte leisten einen wichtigen Beitrag zum reibungslosen Ablauf in einer Arztpraxis. Neben dem Sekretariat bereiten sie Therapien vor und nach, entnehmen Blut, verabreichen Injektionen und versorgen Patienten mit apparativer Diagnostik. Ein Beruf mit vielen Facetten, nahe am Menschen und mit viel Verantwortung, so Dr. Tobias Riedl, der die Veranstaltung betreute.

Dr. Riedl: „Es gibt Berufe, die vom ersten Tag an interessant sind, weil die Arbeit abwechslungsreich ist, eigenständiges Handeln erfordert und die Perspektiven stimmen“. Medizinische Fachangestellte, kurz MFA, ist ein solcher Beruf. Längst hat er nichts mehr mit der „Sprechstundenhilfe“ der 50er-Jahre zu tun, die die Patientenkartei sortierte. Auch der Begriff „Arzthelferin“ trifft laut Dr. Riedl die Tätigkeit in einer modernen Praxis nicht mehr, denn das Spektrum ist viel komplexer geworden als „nur“ dem Arzt zu helfen.

Seit August 2006 heißt die Arzthelferin daher „Medizinische Fachangestellte“. Ein passender Name für einen Beruf, der fundiertes medizinisches Fachwissen, organisatorisches Talent und einen feinfühligen Umgang mit Menschen erfordert, der Raum für eigene Ideen lässt und das Zeug hat, mehr als ein Job zu werden. Entsprechend beliebt ist der Beruf bei jungen Frauen.

Wie Dr. Riedl im Nachgang zur Informationsveranstaltung weiter erläuterte, dauert die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten drei Jahre und erfolgt im dualen System. Das heißt, sie findet sowohl in Praxen oder sonstigen medizinischen Einrichtungen als auch begleitend in der Berufsschule in Amberg statt. Welche der mehr als 30 medizinischen Fachrichtungen infrage kommt, hängt von der persönlichen Neigung ab: Wer Kinder mag, ist beim Kinderarzt richtig, wer sich für Verbände und Operationen interessiert, sollte sich bei einem Chirurgen bewerben, und wer lieber mit vielen unterschiedlichen Menschen umgeht, wird sich vermutlich in einer Praxis für Allgemeinmedizin wohlfühlen. Wer sich von den Besucherinnen schon konkret über Ausbildungsmöglichkeiten in Amberg und im Landkreis interessierte, für die gab es bereits ein Stellenangebot für 2017.

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