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Nachricht vom 18.04.2016 Sonstiges

Musik macht Freude und verbindet

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Von Aristoteles stammt der Spruch „Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.“ Wie recht der griechische Philosoph damit hat, konnten die Kinder der St. Wolfgang-KindertagesstĂ€tte vergangene Woche Tag fĂŒr Tag erleben. Unter dem Motto „Musik verbindet“ beteiligten sie sich am „Aktionstag Musik“.

Eigentlich ist Musik immer Trumpf in der St. Wolfgang-Einrichtung. 2010 wurde der Hort vom Deutschen Chorverband fĂŒr sein musikalisches Wirken mit dem „Felix“ ausgezeichnet. Zum Alltag gehören jede Woche gruppenĂŒbergreifende Sing- und Tanzbegegnungen im Turnraum. Dass diese Spaß machen ist kein Wunder. Von Uta-Krieglers Team beherrschen – sie eingeschlossen - neun ein Instrument. Von der Flöte oder der Gitarre ĂŒber die Ukulele oder das Akkordeon bis hin zum Keyboard und Klavier ist alles vertreten.

WĂ€hrend der Musikwoche holte man sich aber richtige Profis ins Haus. Am Auftakttag war Peter Fink, der VortĂ€nzer des Gauverbandes Oberpfalz der Heimat- und Trachtenvereine, zu Gast. Er gewann die MĂ€dchen und Jungen gleich mit dem Tanz „Liebe Schwester, tanz‘ mit mir“ fĂŒr sich. Viele von ihnen stellten sich geschickt an, zeigten beachtliches TaktgefĂŒhl. Im sprichwörtlichen Sinne rund ging es beim Tanzkreisspiel „Eine kleine ZipfelmĂŒtze geht in unserm Kreis herum“.

Tags darauf scharten sich die Kinder um Michael Meier, dem Vorsitzenden des Heimat- und Trachtenvereins. Er weihte sein Publikum in die technischen Geheimnisse seines Akkordeons ein, das er mitgebracht hatte. Schnell wurde klar, dass das Instrument nur dann Töne von sich gibt, wenn man zieht oder drĂŒckt und dadurch Luft bewegt. Interessant war auch, dass die hohen Töne unten und die tiefen oben am Akkordeon zu finden sind. Mit den vielen runden Knöpfen kann man nur Basstöne erzeugen. Jedes Kind durfte die frisch gewonnenen Kenntnisse gleich selbst anwenden. Das gemeinsame Singen wurde nicht vergessen. Besonders gefiel den Kindern das heitere Lied vom Floh „Kommt die schöne FrĂŒhjahrszeit heran“, zu dem sie sich begeistert bewegten.

Die Gestaltung des dritten Musiktags ĂŒbernahm das pĂ€dagogische Personal selber. Anita Birner und Gerlinde Birner fesselten die Kinder mit dem Rollen-Singspiel „Der KĂŒhlschranktanz“. Einzelne Kinder ĂŒbernahmen die im Lied vorkommenden Rollen, der Refrain wurde jeweils gemeinsam geschmettert.

Zum Trommeltag kam mit Stefan Bauer ein Kindergarten-Papa und absoluter Musik-Profi in den Kindergarten. Als Schlagzeuger trat er frĂŒher z.B. mit der Band „ABBA 99“ bei Konzerten in Marokko, Litauen, Kroatien, auf Teneriffa und sogar in der Mongolei auf. In der Oberpfalz war er viele Jahre mit „Folker und die Folgsamen“ unterwegs. Aktuell ist er als Dozent an der Musikschule „basement music“ tĂ€tig und unterrichtet zudem den Nachwuchs des Hirschauer Musikzugs.

Die Kinder bestaunten sein riesiges Schlagzeug mit den vielen Trommeln. Nicht jeder Junge, erst recht nicht jedes MĂ€dchen nahm das Angebot an, es selbst auszuprobieren, sondern zog es respektvoll vor, mit ein StĂŒckchen Abstand die von Stefan Bauer vorgegebenen Takte mit bunten Boomwhackers oder mit Trommelstöcken auf GummibĂ€llen mitzuklopfen.



Am Abschlusstag ließ man dann im Turnraum die musikalischen Erlebnisse der ganzen Woche Revue passieren. Die von Peter Fink eingeĂŒbten TĂ€nze wurden ebenso wiederholt wie Michael Meiers Flohlied. Das Vorschulteam zeigte den anderen ihre Version von „Drums-alive“ zum „Chockolada-Trommellied“. Außerdem durften sich die Kinder weitere Lieder und TĂ€nze aussuchen, die zu ihrem alltĂ€glichen Repertoire gehören, z.B. den „Körperteil-Blues“. Uta-Maria Kriegler und ihr Team waren sich mit den Kindern einig: Aristoteles hatte in der Tat recht mit seiner Aussage ĂŒber die Musik.

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