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Nachricht vom 2016-02-25
Verfasser: Werner Schulz  
Für Erste Hilfe fit gemacht

Weiher. Die Erste Hilfe für in Not geratene Menschen spielte schon immer eine wichtige Rolle bei der Abwendung gesundheitlicher Folgeschäden. Sie ist einerseits ein humanitärer Akt am Nächsten, andererseits gesetzliche Pflicht. Richtige Erste Hilfe will gelernt sein. Daher lud die Weiherer Feuerwehr zu einem Erste-Hilfe-Info-Abend in das Gasthaus Schadl ein.

Mit Manuel Rittner, dem Bereitschaftsleiter des BRK Hirschau, hatte man als Referenten einen kompetenten Fachmann gewinnen können. Er verstand es ausgezeichnet, den Abend für die gut 30 Besucher - darunter vier Nicht-Feuerwehrler - interessant zu gestalten.

Rittner unterstrich eingangs die nicht selten lebensrettende Bedeutung der Ersten Hilfe. Die Maßnahmen sollte eigentlich jeder verinnerlicht haben, um bis zum Eintreffen eines professionellen Rettungsdienstes oder Arztes helfen zu können. Als eine dieser Maßnahmen demonstrierte der Ausbilder anschaulich die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Bei ihr muss durch dreißigmaliges Drücken auf den Brustkorb eine Herzdruckmassage durchgeführt und zwei Atemspenden gegeben werden.

Herzdruckmassagen und Atemspenden sind im Wechsel so lange durchführen, bis der Rettungsdienst eintrifft und die Maßnahmen vor Ort übernimmt oder der Betroffene wieder normal zu atmen beginnt.

Anschaulich erläuterte Rittner die Funktion und die Anwendung eines Automatischen Externen Defibrillators und zeigte auf, wo solche im Bereich der Stadtgemeinde Hirschau zu finden sind. Weitere Schwerpunkte des Abends war das frühzeitige Erkennen eines Herzinfarkts bzw. eines Schlaganfalls und die zu ergreifenden Maßnahmen. Hoch interessant war die Aufklärung über den lebensrettenden Heimlich-Handgriff. Er wird bei Aspiration (Verschlucken) angewendet, aber nur für den Fall, dass alle anderen Techniken zum Freimachen der Atemwege erfolglos geblieben sind. Durch den Heimlich-Handgriff kann es zu Verletzungen diverser Organe im Körper kommen. Nach Möglichkeit sollte er deshalb nur von geübten Ersthelfern durchgeführt werden.

Geübt wurde schließlich das Anlegen verschiedener Verbände, angefangen vom Druckverband über den Kopfverband bis hin zum Fingerkuppenverband. Nicht fehlen durfte natürlich die Durchführung der stabilen Seitenlage. Sie ist die Standardlagerung einer selbständig atmenden bewusstseinsgetrübten oder bewusstlosen Person im Rahmen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

Während durch den lebensrettenden Handgriff zunächst die Atemwege freigemacht werden, dient die stabile Seitenlage dem Zweck, versehentliches Einatmen von Flüssigkeit und Feststoffen wie Speichel, Blut und Erbrochenem zu verhindern. Dieser Aspekt ist wesentlich, da Bewusstseinsgestörte sich häufig unbemerkt erbrechen und deshalb oft an ihrem Erbrochenen ersticken.

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