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Nachricht vom 29.01.2016 Vereine

Feuerwehrhaus in Weiher ĂŒberaltert.

Weiher (Bericht von Josef Birner)  Das Feuerwehrhaus in Weiher ist dringend sanierungsbedĂŒrftig, davon konnten sich die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion bei einer Besichtigung des GebĂ€udes vor Ort ĂŒberzeugen.

Die Weiherer Feuerwehr habe fast 50 Mitglieder, berichtete Kommandant Norbert Stangl. Von Jung bis Alt sei alles vertreten. Damit sei die Feuerwehr ein wichtiges Element des Gemeinschaftslebens.

„Wir können unsere Mitglieder doch nicht zu jeder Ausbildung nach Hirschau schicken“, meinte 2. Kommandant Manfred Heinrich mit Blick auf den ĂŒberalterten Zustand des GebĂ€udes und die beengten VerhĂ€ltnisse des ÜbungsgelĂ€ndes. Es fehle ein SanitĂ€rraum ebenso wie ein Gemeinschaftsraum fĂŒr Schulungen oder Besprechungen. Die persönliche SchutzausrĂŒstung sei in der Fahrzeughalle untergebracht. Umkleiden mĂŒssten sich die Feuerwehrleute im gleichen Raum, in dem auch das Fahrzeug stehe. Da eine Heizung fehle, sei ein Trocknen der Kleidung nach einem Einsatz an Ort und Stelle nicht möglich.

2. BĂŒrgermeister Josef Birner hielt dies fĂŒr unzumutbar. Da ein Anbau oder eine Sanierung aufgrund des Zustands des GebĂ€udes nicht sinnvoll sei, werde die SPD-Fraktion den Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus unterstĂŒtzen. Birner warf die Frage auf, ob nicht eine grĂ¶ĂŸere Lösung, nĂ€mlich der Einstieg in ein Dorferneuerungsprogramm sinnvoll und machbar wĂ€re.

Dieser Idee standen die Mitglieder der Feuerwehr positiv gegenĂŒber. „Das mĂŒsse durchdacht werden, ideal wĂ€re ein Gemeinschaftshaus“, meinte Ortssprecher Karl Hanauer.

Stellv. SPD-Fraktionssprecher GĂŒnther Amann unterstĂŒtzte den Gedanken, betonte aber, dass bei einem Dorferneuerungsprogramm die Gemeinschaft stark gefordert sei. Das reiche von der GrĂŒndung einer Teilnehmergemeinschaft bis hin zu oft umfangreichen Eigenleistungen. Er regte an, dass das Thema beim nĂ€chsten Ortsstammtisch in grĂ¶ĂŸerer Runde diskutiert werden sollte. Bei positiver Resonanz werde sich die SPD-Fraktion um einen kompetenten Referenten, beispielsweise vom Amt fĂŒr lĂ€ndliche Entwicklung, bemĂŒhen.

StadtrĂ€tin Karin Waldhauser ergĂ€nzte, dass in eine Dorferneuerung auch die kĂŒnftige Nutzung der leerstehenden GaststĂ€tte „Zum MĂŒhlengrund“ miteinbezogen werden könnte. Man könne in der örtlichen Entwicklung nicht stehen bleiben, pflichtete Ortssprecher Karl Hanauer bei. „FĂŒr unsere Dorfgemeinschaft lege ich meine Hand ins Feuer“, unterstrich er seine zuversichtliche Haltung.

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