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Nachricht vom 2016-01-03
Verfasser: Werner Schulz  
Jugendchor „Herzwärts“ begeistert mit herzerfrischendem Weihnachtskonzert

Hirschau. „Wow! Was für ein super geniales Konzert! Ihr habt uns so viele Gänsehautmomente beschert, die ins Herz gegangen sind und habt eurem Namen „Herzwärts“ alle Ehre gemacht!“ Eigentlich stand nur noch das von Peter Reber emotional anrührend vertonte Eichendorff-Gedicht „Markt und Straßen steh’n verlassen“ auf dem Programm, als sich Klaus Hohmann zum Sprecher der rund 250 restlos begeisterten Konzertbesucher machte. Dass er ihnen mit seinem Urteil aus dem Herzen sprach, belegte nachhaltig der nicht enden wollende, Zugaben fordernde Applaus.

In der Tat hatte der Jugendchor - 18 Mädchen und Florentin Siegert als einziger Junge, alle im Alter zwischen 11 und 18 Jahren – unter Leitung von Gertrud Siegert eineinhalb Stunden lang eine herzerfrischende, Weihnachten erlebbare Galavorstellung mit 31 Liedern in deutscher, englischer und schwedischer Sprache gegeben.

Zum Repertoire des Chores, das mit dem Lied „Menschen tragen Licht ins Dunkel“ eröffnet wurde gehörte Besinnliches wie „Der kleine Frieden“ und „Inseln der Stille“, Lustiges wie „Es ist so kalt“, Populäres wie „It’s Christmas time“ und „I wish it could be Christmas every day“ oder auch Traditionelles wie „Oh heil’ge Nacht“ und „Vom Himmel hoch“. Präsentiert wurden die Stücke in unterschiedlichen Formationen – alleine, zu zweit, dritt, viert bis hin zum kompletten Chor - bisweilen differenziert nach den Kleinen bzw. Großen - dann allerdings immer mehrstimmig und jederzeit perfekt. Jedes Chormitglied brillierte zumindest einmal als Solist.

Einen ganz wichtigen Beitrag zum hohen Niveau des Konzertes leisteten Iryna Hermann bzw. Johannes Raab, die den Chor bzw. die Solisten einfühlsam am E-Piano begleiteten. Für eine weitere anspruchsvolle instrumentale Begleitung sorgte Lisa-Marie Holzschuh. Sie erwies sich mit ihrer Querflöte bei den Liedern „Vom Himmel hoch“, „Der kleine Zinnsoldat“, „A winter’s tale“, „Silber und Gold“ und „I have a dream“ als wahre Meisterin. Zu absoluten Glanzpunkten unter dem mit Höhepunkten gespickten Konzert wurden die beiden schwedischen Stücke „Julen ar her“ und „En stjerna lyser sa klar“.

Man schien den Jugendlichen förmlich anzumerken, dass sie ein besonderes Faible für die schwedischen Lieder haben. Angesichts der großartigen Leistungen war es unausweichlich, dass das Publikum ausdauernd und lautstrak Zugaben forderte. Der Jugendchor erfüllte sie brillant mit dem Udo-Jürgens-Song „Ich glaube“ und „Sleigh ride“.

Vor diesen beeindruckenden Schlusspunkten hatte sich Klaus Hohmann zu Wort gemeldet. Sein Satz „Wir können uns glücklich schätzen, solch einen tollen Chor in Hirschau zu haben“ wurde mit donnerndem Beifall bestätigt. Im gleichen Atemzug machte er deutlich, dass man diesen „tollen Chor“ in herausragender Weise seiner Leiterin Gertrud Siegert zu verdanken habe. Sie sei der „Kopf von Herzwärts“ und lebe diese Idee seit vielen Jahren wie keine andere – dies ehrenamtlich. Ständig sei sie auf der Suche nach neuen Ideen, um das Projekt weiterzuentwickeln.

Über die Musik hinaus habe sie so manch pubertäre Phase der Mädels begleitet. Man spüre jede Sekunde, wie sehr ihr die Kinder und Jugendlichen am Herzen liegen.

Danke sagte Hohmann auch an die Adresse von Iryna Hermann, einer „begnadeten Klavierspielerin“, die seit vielen Jahren Herzwärts mit viel Geduld und großem Können begleitet. Falls sie einmal ausfalle, springe mit Johannes Raab ein Super-Klavierspieler ein, obwohl er in Frankfurt arbeitet. Raab schreibe oft auch die Arrangements der Gesangstücke.

Nicht vergessen wollte Hohmann Günther Siegert, der als „Mädchen für alles“ einfach alles managt, und den Super-Cheftechniker Roland Fritsch.

Seiner Bitte, sich beim Verlassen des Konzertsaales spendabel zu zeigen und die Chorkasse ordentlich aufzubessern, entsprachen die Besucher in hervorragender Weise.
Schließlich hatten auch die Eltern der Chormitglieder ihren Beitrag zum Gelingen des Konzertes geleistet. Im Vorfeld viele fleißige Hände herzhafte Häppchen vorbereitet, die bei den Besuchern während der Pause überaus begehrt waren.

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