Hirschau (Bericht von Werner Schulz) Gut 130 Jahre lang, von 1826 bis 1956, war Hirschau weltweit für seine Steingutfabriken und deren Produkte bekannt. Als Alois Luckscha, der Geschäftsführer der „Hirschau Keramik GmbH“ am 6. Dezember 1956 Konkurs anmelden musste, verloren gut 100 Arbeitskräfte ihren Arbeitsplatz. Damit diese wichtige Epoche der Hirschauer Industrie- und Kulturgeschichte nicht in Vergessenheit gerät, hat der Festspielverein, allen voran der Gründungsvorsitzende und Altbürgermeister Hans Drexler, in der alten Mälzerei des Pflegschlosses eine Steingutausstellung aufgebaut. In 8 großen und mehreren kleinen Vitrinen sind etwa 1350 Unikate ausgestellt. Mit Schautafeln sind die Geschichte, die Gründer und Inhaber, sowie die in der Steingutfabrik tätigen Künstler dargestellt. Die „Senioren-Union Kaolinpott“ lädt die Bevölkerung am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Altbürgermeister Hans Drexler wird dabei die Geschichte der Fabriken und die Exponate erläutern. Anschließend sind die Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Eintritt ist frei.
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