Hirschau (Bericht von Werner Schulz) Ein angenehm warmer Sommerabend, ein zünftig aufspielendes Musikanten-Quartett, das mit der Auswahl seiner Stücke voll und ganz den Geschmack seines Publikums traf – das war beim Hofkonzert in der Gartenanlage des BR-Seniorenheims St. Barabara letzte Woche geboten. Nicht nur die Heimbewohner und ihre Angehörigen, auch viele Gäste wurden von den „Höidlbrummern“ Dieter Kohl, Otto Meier, Michael Schanderl und Andreas Schwarz in beste Laune versetzt. In bekannte Lieder wie die „Bergvagabunden“ oder „“Mir san vom Wold daham“ und dem „Steigerlied“ stimmten sie lautstark mit ein. Aufmerksam lauschten sie Stücken wie „Drunt in der Oberpfalz“ oder dem Volkslied von den „Rehbraunen Augen“. Instrumentalstücke wie der „Gretl-Boarische“ gehörten genauso zum Repertoire wie der Zwiefache „Owa d’Ochsn“. Kreisheimatpfleger Dieter Kohl erntete viele Lacher, als er den Text des Ochs-Liedes auch in Prosa wiedergab: „Owa d’Ochsn treib i niat aus, vüll läiwa d’Käih oder d’Sai oder mei Wei“, „Owa S’Wirtshaus lout mi niat aus, gäih i vorbei, zäigts mi nei, dou schompft mei Wie.“ Die Frage „Wos gibt’s denn heit auf d’Nacht“ beantwortete das Quartett mit dem alten Volkslied „Heit gibt’s a Rehragout“. Die vier lustigen Musikanten kamen um eine Zugabe nicht umhin. Sie erfüllten den Publikumswunsch mit dem humorvollen Wirtshauslied vom „Spotzn rupfn“. Heimleiterin Astrid Geitner dankte dem Quartett für die tolle musikalische Unterhaltung. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Man ließ sich den Flammkuchen und den Hugo schmecken.
Foto: Werner SchulzMöchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!
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