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Nachricht vom 07.07.2026 Kultur & Feste

Auf geht’s am Wochenend‘ zur 46. Burgstaller Kirwa

Burgstall (Bericht von Werner Schulz)  â€žOh Kirwa lou niat nou!" So lautet die Parole am kommenden Wochenende in Burgstall. In der politisch zur Stadt Hirschau und kirchlich zur Pfarrei Gebenbach gehörenden Ortschaft geht es ab Samstag, 11. Juli, drei Tage lang hoch her. Die 46. Burgstaller Kirwa wird gefeiert.

Am Samstagnachmittag stellen die Kirwaburschen den aus dem Gebenbacher Kirchenwald stammenden Kirwabaum auf dem Festplatz auf. Mit dem Festbetrieb geht es um 18.30 Uhr los. Ab 20 Uhr spielt im Festzelt die Gruppe „Huschascha“ zum Tanz auf und sorgt fĂŒr zĂŒnftige Stimmung. Der Festgottesdienst wird am Sonntag (12. Juli) um 9.30 Uhr an der St. Martin-Dorfkapelle gefeiert. Er wird vom Gebenbacher Pfarrvikar Christian Preitschaft zelebriert. Musikalisch gestaltet wird die Messe von der Gebenbacher Blasmusik. Sie unterhĂ€lt die GĂ€ste auch beim anschließenden FrĂŒhschoppen. Zum Mittagessen werden, wie an allen drei Kirwatagen, Grillschmankerln wie Steaks und BratwĂŒrstl angeboten. Traditioneller Höhepunkt des Nachmittagsprogramms ist das Austanzen des Kirwabaums, musikalisch begleitet von den „Remerschnalzern“. Dazu werden die zehn Kirwapaare um 15.30 Uhr auf dem Festplatz erwartet. Als spektakulĂ€re Dreingabe gibt’s dann einmal mehr eine Schouhplattler-Einlage der Kirwaboum, wieder einstudiert vom Neidaffer Sepp, mit bĂŒrgerlichem Namen Josef Richthammer. 2014 hatten ihn die Scharl-Zwillinge, seine AKW-Arbeitskollegen und Söhne von Ortssprecher Hans Scharl, angesprochen, ob er ihnen nicht fĂŒr die Kirwa das Schouhplattln beibringen könnte. Josef Richthammer war und ist nĂ€mlich der Chef von „Neidaffer Plattl-Club“. Er ließ sich nicht lange bitten. Josef Richthammer erinnert sich: „A Rieseng’stell hob‘n die Burschen damals g’habt. Wir hob’n zwölf Prob‘n braucht, bis den Holzhackerplattler drin g’habt hob’n. Ich hob ja selba mittanzt.“ Am Sonntag, 13. Juli 2014, marschierten die Kirwaboum erstmals mit Äxten und SĂ€gen bewaffnet auf dem Tanzboden auf. „Seit a poar Johr langa drei bis vier Prob’n as“, erzĂ€hlt der Neidaffer Sepp.“ Noch nicht verraten wird, welcher Schouhplattler dieses Mal prĂ€sentiert wird. Anschließend sorgen die „Remerschnalzer“ bis in die Nacht hinein fĂŒr die entsprechende Stimmung. Zum Kirwaausklang am Montag (13. Juli) herrscht ab Mittag buntes Kirwatreiben. Dazu sind besonders auch die Vertreter hiesiger Firmen und Behörden eingeladen. Am Nachmittag werden Kaffee, Kuchen und auch KĂ€se angeboten. Abends spielt ab 19.30 Uhr die Gruppe „D’Barsprinter“ zum Tanz auf. Letzter Höhepunkt ist gegen 22 Uhr die Verlosung des Kirwabaumes und weiterer Sachpreise. Seit ein paar Wochen hat das Dorf mit Julia Matthies eine neue Ortssprecherin. Sie ist sich sicher, dass die Kirwa wieder eine pfundige, lustige Sach wird: „Bei und helfen alle Generationen z’samm. Ob jung oder alt, alle packen an!“ FĂŒr das leibliche Wohl der GĂ€ste ist an allen drei Kirchweihtagen bestens gesorgt.

Die Burgstaller Kirwa hat alle Jahre ein Tanz-Schmankerl zu bieten, das es in der Umgebung weit und breit bei keiner Kirwa gibt – schouhplattelnde Kirwaburschen! Ein Burgstaller Kirwabursch muss eben mehr drauf haben als das Tanzen mit sein‘m Moidl! AusgerĂŒstet mit Äxten und SĂ€gen gaben die Burschen letztes Jahr den „Holzhacker-Plattler“ zum Besten. - Foto von Julia MatthiesFoto: Julia Matthies
Die Burgstaller Kirwa hat alle Jahre ein Tanz-Schmankerl zu bieten, das es in der Umgebung weit und breit bei keiner Kirwa gibt – schouhplattelnde Kirwaburschen! Ein Burgstaller Kirwabursch muss eben mehr drauf haben als das Tanzen mit sein‘m Moidl! AusgerĂŒstet mit Äxten und SĂ€gen gaben die Burschen letztes Jahr den „Holzhacker-Plattler“ zum Besten.

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Foto: Julia Matthies