Hirschau (Bericht von Werner Schulz) In einem besonderen Rahmen, nämlich verbunden mit einem Johannisfeuer, fand die diesjährige Bewohnerversammlung des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara statt.
Heimbeiratsvorsitzender Rudi Wild nutzte seinen Bericht, um sich namens des Heimbeirats bei Heimleiterin Astrid Geitner für die engagierte Arbeit aller Beschäftigten zu bedanken. Stellvertretend nannte er Pflegedienstleiterin Patricia Kugler, die Betreuungsteamleiterin des Anita Dobmeier, Küchenchef Markus Birner und Hausmeister Günther Birner.
Rudi Wild erläuterte die Aufgaben des Heimbeirats und berichtete, dass bei den zwei Beiratssitzungen seit der Wahl 2025 die Erhöhungen der Pflegesätze und der Ausbildungsumlagen Schwerpunktthemen gewesen seien. Ihnen habe man schweren Herzens zugestimmt. Die Höhe der Heimentgelte sei für viele nicht mehr zu bezahlen und gehe an die Substanz mit der Folge, dass immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die Höhe der Zuzahlung aus eigenem Vermögen sei unverantwortlich. Hier sei die hohe Politik in Berlin und München gefordert. Von Bayern werde z.B. das Landespflegegeld von 1000 Euro auf 500 Euro gekürzt. Dies treffe wieder sozial Schwache.
Wild betonte, dass man durch die Heimleitung stets über die Belegungssituation informiert werde. Sorge bereite es, dass aufgrund des Mangels an deutschen Pflegefachkräften immer mehr ausländische Pflege- und Hilfskräfte im Haus arbeiten. Deren Engagement und Hilfsbereitschaft verdienten den Respekt aller. Gott sei Dank habe man sie. Man müsse bedenken, dass es in ihren Heimatländen auch pflegebedürftige Menschen gibt und sie dort fehlen. Besonderen Dank zollte Wild den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Beispielhaft nannte er Josef Kohl, Zenta Bauer und Heidi Flierl, den gemischten Chor, die Frauenchöre aus Hirschau und Hohenburg, Lydia Meyer und Maria Maier, die von Hildegard Kohl geleitete Klangbrettgruppe und den Förderkreis Altenhilfe. Man könne sich glücklich schätzen, dass es in Hirschau neben dem Seniorenheim auch die Tagespflege und das Haus „Betreutes Wohnen“ gibt. Ausdrücklich dankte Wild in diesem Zusammenhang dem Ehrenbürger-Ehepaar Klaus und Gertrud Conrad. Ohne ihre Spendenbereitschaft wäre in Hirschau vieles nicht möglich gewesen.
Heimleiterin Astrid Geitner hatte eine Bildermappe vorbereitet, in der sämtliche Veranstaltungen und besonderen Ereignisse festgehalten sind, die während des letzten Jahres im Heim stattgefunden haben. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt der Bewohnerversammlung war anschließend die Segnung des in einer Schale lodernden Johannisfeuers durch Stadtpfarrer Johann Hofmann. Zum gemütlichen Ausgang konnten sich alle mit Käsegrillern und Frischgetränken stärken.
Foto: Anita DobmeierMöchten Sie Ihre Nachrichten/Presseberichte hier veröffentlichen? Senden Sie einfach Ihre Artikel per E-Mail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf kaolinpott.de!
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