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Nachricht vom 2018-12-07
Verfasser: Werner Schulz  
Stimmungsvolle Barbarafeier im St. Barbara-Seniorenheim

Die Leiterin der Klangbrettgruppe Hildegard Kohl (stehend) hatte Barbarazweige mitgebracht. Sie schilderte die Barbara-Legende und erinnerte daran, dass Barbara zusammen mit Margarete und Katharina zu den „drei heiligen Madln“ zählt - eine Tatsache, die einigen der Senioren sehr wohl bekannt war. Für musikalische Abwechslung sorgten die Klangbrett-Damen mit bekannten Advents- und Weihnachtsliedern.
Hirschau. Eine stimmungsvolle Barbarafeier bereitete die Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation den Bewohnern des St. Barbara-Seniorenheims. Sie bewiesen, dass sie eine ganze Menge über die Heilige im Gedächtnis behalten haben.

Herausgefordert wurden ihre Gedächtnisleistungen von Hildegard Kohl, der Leitern der Musikgruppe. Sie hatte Barbarazweige mitgebracht. Den Senioren war der Brauch, am 4. Dezember vor Sonnenaufgang Barbarazweige zu schneiden, bestens in Erinnerung. Meistens nehme man dafür Kirschzweige, die das „Barbara-Wunder“ geschehen lassen. Sie erblühen nach drei Wochen, also pünktlich zum Weihnachtsfest. Bei der Schilderung er Barbara-Legende betonte Hildegard Kohl, dass Barbara in den Turm eingesperrt war, weil sie sich zum Christentum bekannte. Die Heilige sei nicht nur die Schutzpatronin der Bergleute, sondern auch die der Artillerie und der Sterbenden. Einige der Anwesenden wussten, dass die Hl. Barbara zu den 14 Nothelfern und zusammen mit Nikolaus, Lucia und Thomas zu den vier Lichtheiligen zählt. Gegenwärtig war den Senioren ebenfalls, dass die Hl. Barbara, die Hl. Margarete und die Hl. Katharina als „die drei heiligen Madl“ bezeichnet werden. Fast spontan wurde der Spruch zitiert: „Margarete mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radl, das sind die drei heiligen Madl“.

Aufmerksam lauschte die Runde der Sage vom „Barbara-Glöcklein-Läuten“. Danach verirrten sich drei Neumarkter Stadtfräulein auf ihrem Heimweg von der Burg auf dem Buchberg. In ihrer Verzweiflung flehten sie Gott um Hilfe. Plötzlich hörten sie ein Glöcklein schlagen und fanden zurück nach Neumarkt. Zum Dank für die Errettung stifteten die drei eine Glocke. Wie Kohl berichtete, werde die Barbara-Glocke noch heute in der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember ab Mitternacht eine halbe Stunde geläutet. Für den Barbara-Tag gebe es auch eine Wetter-Regel, die da lautet: „Bringt Sankt Barbara Regen, bringt der Sommer wenig Segen!“

Schließlich beschäftigte man sich auch noch mit dem Thema Advent. Hildegard Kohl hatte dazu einen Adventskalender mitgebracht. Das Öffnen der Türchen finde sich in bekannten Liedern wie „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Die Menschen seien aufgefordert, ihre Türen für Gott zu öffnen.

Für musikalische Abwechslung sorgten die Klangbrett-Damen mit den Liedern „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Wachet auf“, „Über d’Alma“, „Draußen im Wald“, Enztaler Polka, „Es schneielet, es beielet“ und „Leise rieselt der Schnee“. In nicht wenige der Stücke stimmten die Senioren textsicher ein.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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