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Nachricht vom 30.09.2018 Politik

Burgstaller Gemeinschaftshaus wird Realität

Burgstall (Bericht von Werner Schulz)  FĂĽr die Burgstaller Dorfgemeinschaft wird ein langgehegter Wunsch Realität. Die Bauarbeiten fĂĽr ihr Gemeinschaftshaus haben begonnen. Die CSU-Stadtratsfraktion und BĂĽrgermeister Hermann Falk informierten sich vor Ort.

Seit Ende der 1960-er Jahre das Dorfgasthaus der Familie Ammer seine Pforten schloss, fehlt den Burgstaller Einwohnern – aktuell sind es 62 – ein öffentlicher Raum für Zusammenkünfte und Besprechungen. Man musste immer in private Räume ausweichen. Und zu besprechen haben Ortssprecher Hans Scharl und die Dorfbewohner immer wieder Dinge, die für alle von Bedeutung sind. Ein Paradebeispiel ist die Vorbereitung und Organisation der Burgstaller Kirwa. Deren diesjähriger Erlös, so der einmütige Beschluss der Dorfgemeinschaft, wird für den Bau des Gemeinschaftshauses verwendet.

Seit 2015 beschäftigten sich die Burgstaller konkret mit dessen Planung, insbesondere mit der Suche nach einem geeigneten Standort. Eine Reihe von Möglichkeiten und Varianten wurden diskutiert und gegeneinander abgewogen. Als idealer Standort wurde letztendlich ein an den Dorf- und Spielplatz angrenzendes Grundstück inmitten des Dorfes erachtet. Der Eigentümer Christian Riß erklärte sich bereit, die Fläche östlich einer bestehenden Scheune für diesen Zweck zur Verfügung zu stellen.

Zwischenzeitlich hat man mit dem Erdausbub, dem Einbringen einer Bodenpatte und dem Errichten einer Stützmauer begonnen. Jung und Alt packten mit an. Überhaupt wollen die Burgstaller nach den Worten von Ortssprecher Hans Scharl viel Eigenleistung in den Bau des Gebäudes mit einbringen, in dem auch ein Stauraum für die Unterbringung der Kirwamaterialien geschaffen wird. Auch die Dorfjugend soll von dem Projekt profitieren.



CSU-Fraktions-Chef Dr. Hans-Jürgen Schönberger betonte, dass seine Fraktion von Anfang das Vorhaben positiv gesehen und hinter seiner Realisierung gestanden sei. Der Bauausschuss des Stadtrats habe dies auch fraktionsübergreifend so gesehen. Nach Überarbeitung der Planunterlagen werde nun „Stein auf Stein gemauert“, eine früher angedachte Containerlösung habe man verworfen. Das Gebäude solle sich in die ländliche Struktur einpassen und auf jeden Fall ein ansehnliches Erscheinungsbild abgeben.

Bauliche Details gelte es noch vor Ort zu besprechen. Auf der Grundlage der Bauunterlagen gehe man im Moment von einer Bausumme von ca. 85 000 Euro aus. 75 000 Euro stünden im Stadthaushalt bereit. Bürgermeister Hermann Falk erachtete es als optimale Lösung, dass die Stadt Hirschau Bauherr des Gebäudes ist und dieses nach seiner Fertigstellung von der Dorfgemeinschaft angemietet wird. Sie sorgt auch für den laufenden Unterhalt.

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