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Nachricht vom 19.08.2018 Vereine

Gut 100 Kr├Ąuterb├╝schel gebunden, gesegnet und verschenkt

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Am 15. August, dem Tag ÔÇ×Mari├Ą HimmelfahrtÔÇŁ, feiert die katholische Stadtpfarrgemeinde das Patrozinium ihrer Pfarrkirche. Den bis ins 10. Jahrhundert zur├╝ckreichenden Brauch zur├╝ck, zu diesem Festtag Heil- und W├╝rzkr├Ąuter zu Buschen zu binden und sie bei einem Gottesdienst weihen zu lassen, lie├č der Heimat- und Trachtenverein im Jahr 1995 wieder aufleben.

Vor allem der damalige Vorsitzende Edwin Steinl (vorne l.) und dessen Frau Anna Maria (hinten l.) engagieren sich f├╝r die Aufrechterhaltung des Brauches. Sie k├╝mmern sich Jahr f├╝r Jahr um das Sammeln der Kr├Ąuter und um das Binden der Kr├Ąuterb├╝schel.

Am Vorabend des Festtags fanden sich in ihrem Anwesen an der Blumenstra├če zw├Âlf Trachtenvereinsmitglieder ein, darunter Vorstand Michael Meier (vorne r.) und zwei Kinder, und fertigten gut 100 farbenfrohe B├╝schel. In K├Ârben wurden sie am Feiertag als Schmuck vor den Volksaltar in die Stadtpfarrkirche gebracht. Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann segnete sie im Verlauf des Festgottesdienstes.

Nach der Messfeier verschenkten die Trachtenvereinsmitglieder die gesegneten B├╝schel an die Gottesdienstbesucher. Die ├Ąlteren unter ihnen nahmen den Geschenkempfang zum Anlass, ihre Kindheitserinnerungen und den damaligen Stellenwert der Kr├Ąuterb├╝schel zu schildern.

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