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Nachricht vom 2018-07-06
Verfasser: Werner Schulz  
Weiher drei Tage in bester Kirwalaune

Mit Tobias Schadl und Julia Wendl wurden zwei waschechte Weiherer Eigengewächse zum neuen Oberkirwapaar gekürt.
Weiher. Dass man in der am Fuß des Rotbühl gelegenen Ortschaft Weiher weiß, wie man Feste feiert, zeigte sich einmal mehr am ersten Juli-Wochenende. Das Dorf stand drei Tage lang ganz und gar im Zeichen seiner Kirwa.  
Zum 10. Mal wurde sie gemeinsam von den Weiherer Kirwaleit und der Freiwilligen Feuerwehr organisiert und zum 10. Mal diente der Sportplatz als Festgelände, nachdem sich das Kirwageschehen bis 2008 über Jahrzehnte hinweg mitten im Dorf abspielte, zuerst beim "Kaspern", dann beim "Müllner".

Wie schon so oft passte heuer wieder alles zusammen bei der Weiherer Kirwa – herrliches Wetter, zünftig aufspielende Musikanten, 13 blitzsaubere Kirwapaare, beste Bewirtung und Gäste in Scharen. Kurzum: Die Veranstalter können das Brauchtumsfest als Riesenerfolg verbuchen. Traditionell legen sich die Weiherer schon in Sachen Kirwabaumhöhe mächtig ins Zeug. Dass ihn alljährlich die Kirchenverwaltung stiftet, ist für Kirchenpfleger Franz Reif Ehrensache. 29 Meter hoch ragte der Riese in den Himmel.

Die Burschen hatten ihn am Samstag in der Früh aus dem Kirchenholz geholt und die Moidln geschmückt, bevor er am Nachmittag auf dem Festplatz aufgestellt wurde. Dass abends die Gäste gleich in Stimmung kamen, war das Verdienst der "Winterleit’n Musi". Das Quartett aus Rottendorf feierte eine gelungene Premiere als Weiherer Kirwamusikanten.

Der Sonntag begann traditionsgemäß mit einem Festgottesdienst. Er wurde von Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann in der Dorfkirche zelebriert. Wie es sich gehört, waren die Kirwapaare bei der Messfeier komplett präsent. Zum Mittagessen ließen man sich den Schweinebraten und die Schnitzel aus der Küche vom Hanauer Sepp schmecken. Gleiches galt nachmittags für die rund 400 Köichln, die die Kirwamoidln und Weiherer Frauen gebacken hatten.

Kurz nach 15 Uhr war es so weit. Angeführt von den "Allerscheynst’n" marschierten die Kirwapaare auf dem Sportplatz zum Baumaustanzen ein. Kreisheimatpfleger Dieter Kohl hatte die Tänze mit ihnen einstudiert. Er sollte mit seiner Aussage recht behalten: "Die Weiherer san alle Johr sauguate Tänzer". Tatsächlich machten sie beim Figuren-Schottisch, bei der Sternpolka, dem Zwiefachen und dem "Hans bleib daou" eine prima Figur. Der abschließende Walzer endete mit der Krönung von Tobias Schadl und Julia Wendl zum neuen Ober-Kirwapaar.

Am Spätnachmittag sorgte mit dem Harmonika-Franz ein alter Bekannter für Stimmungsmusik. Zu Zeiten, als man noch beim Müllner Schore feierte, war der Alleinunterhalter als Maunz-Franz jahrelang Dauergast. Er ging in alt gewohnter Manier spontan auf die Publikumswünsche ein und animierte sie mit Erfolg zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Am Kirwamontag fanden sich viele Gäste zum Mittagessen ein, darunter viele Firmen- und Behördenvertreter. Rund ging es dann im Dorf beim Kirwabärtreiben. Dieses Mal erwischte es den Ex-Kirwaburschen Jonas Schießlbauer. Er wurde wie gehabt mit Köichln und Bier besänftigt. Beibehalten wurde auch die Tradition, das Treiben mit dem Baden im Dorfweiher zu beschließen, um die schwarze Farbe wieder loszuwerden.

Abends spielten dann "D’Boazn Briada" auf. "Einfach spitze, einfach top!", kommentierten die begeisterten Besucher reihum den Auftritt der drei Musikanten, die ihr Publikum mit ihren Darbietungen förmlich mitrissen. Letzter Akt war die Verlosung des Kirwabaums und weiterer Sachpreise. Der Baum blieb am Ende in Weiher. Der Gewinner Rudi Nitzbon gab ihn zurück, so dass ihn Dominik Losch für 110 Euro ersteigern konnte.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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