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Nachricht vom 29.06.2018 Kirchen

Hirschaus ehemaliger Stadtpfarrer Demleitner feiert 60-jähriges Priesterjubiläum

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seine Entscheidung f√ľr den Priesterberuf hat Pfarrer Norbert Demleitner nie bereut. Am 29. Juni 1958 in Regensburg zum Priester geweiht, feiert der ehemalige Hirschauer Stadtpfarrer heute sein 60-j√§hriges Priesterjubil√§um.

14 Jahre lang - von September 1989 bis August 2003 - hat er der Stadtpfarrei Mari√§ Himmelfahrt als vorbildlicher Seelsorger, pointierter Prediger, engagierter Religionslehrer und ganz einfach als Mensch seinen Stempel aufgedr√ľckt. Entscheidenden Anteil daran, dass der leidenschaftliche und begabte Bastler nicht Maschinenbau, sondern Theologie studierte, haben mit Franz Merz und Ludwig Eubel zwei im Raum Amberg bestens bekannte Geistliche. Merz gewann den Gymnasiasten f√ľr die Studierende Jugend Neudeutschland - der heutigen KSJ - und Eubel √ľberzeugte ihn letztlich vom Theologiestudium.

Nach der Priesterweihe war er zun√§chst als Kaplan in Marktredwitz und Regensburg Herz-Jesu t√§tig. 1967 wurde er in die Milit√§rseelsorge berufen, zun√§chst als Milit√§rpfarrer in Hemau, dann in Regensburg, wo er im Dezember 1972 zum Milit√§rdekan ernannt wurde. 1976 wechselte er als Pfarrer nach Marktredwitz in die Pfarrei Herz-Jesu, ehe er am 1. September 1989 die Stadtpfarrei Hirschau √ľbernahm.

Als Schwerpunkte seines Wirkens erachtete er stets die Seelsorge und die Liturgie. In geschliffenen Predigten rief er dazu auf, christliche Positionen zu vertreten und die Dinge beim Namen zu nennen - auch wenn der Zeitgeist anders wehte. Er redete dem m√ľndigen Christen das Wort, der √ľber Zust√§nde in Staat und Kirche nicht ‚Äěanonym murrt‚Äú, sondern offen die Meinung sagt und konstruktive Kritik zu √§u√üert. Von den Kritikern verlangte er, selbst mit anzupacken. Seine besondere F√ľrsorge galt den Alten und Kranken! Wegen seiner Offenheit, Leutseligkeit und nat√ľrlichen Herzlichkeit war er bei Katholiken wie Nicht-Katholiken gesch√§tzt.

Als Teamarbeiter erwies er sich in der Gemeinde wie in seiner Funktion als Dekan des Dekanates Hirschau, das im Februar 2001 im Zuge der Dekanatsreform im Dekanat Sulzbach-Hirschau aufging.

Seit seiner Ruhestandsversetzung lebt Pfarrer Demleitner in Wernberg-Köblitz. Die Verbindung nach Hirschau ist jedoch nicht abgerissen. Gerne folgt er Einladungen zu festlichen Anlässen in seiner alten Wirkungsstätte..

So werden den verdienten Seelsorger zu seinem 60-j√§hrigen Priesterjubil√§um aus Hirschau viele Gl√ľckw√ľnsche erreichen und wird so manches Gemeindemitglied ‚Äď trotz Wallfahrt zum Mariahilfberg - am Sonntag, 1. Juli, den Dankgottesdienst in Wernberg-K√∂blitz besuchen. Beginn ist um 10 Uhr in der St. Josef-Kirche in Oberk√∂blitz. Danach wird bei einem Gartenfest weiter gefeiert.

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