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Nachricht vom 2018-03-05
Verfasser: Werner Schulz  
Wiederaufbau in Sauraha geht voran

Seit 2008 engagiert sich Arica Luz mit mehreren Projekten im Ort Sauraha in Nepal. Letztes Jahr richtet dort das Hochwasser große Schäden an. Dort geht der Wiederaufbau voran. Die erfreuliche Botschaft erfuhr der Vorsitzende Prof. Dr. Dieter Dausch (2.v.r.) aus erster Hand – von Shir Lal Pariyar (Bildmitte). Mit im Bild: Dr. Burglinde Dausch (r.), Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner (2.v.l.) und Schatzmeister Reinhold Birner (l.).
Hirschau/Sauraha. Im August 2017 verursachte der Monsunregen in Nepal gewaltige Überschwemmungen, auch im Ort Sauraha, wo sich Africa Luz seit 2008 engagiert. Dort geht der Wiederaufbau voran. Die erfreuliche Botschaft erfuhr der Vorsitzende Prof. Dr. Dieter Dausch aus erster Hand – von Shir Lal Pariyar.

Ihn konnte Prof. Dausch dieser Tage in Hirschau in seinem Privathaus zu einer Gesprächsrunde begrüßen, an der Dr. Burglinde Dausch, die ehrenamtliche Africa-Luz-Geschäftsführerin Bärbel Birner und Schatzmeister Reinhold Birner teilnahmen. Shir Lal Pariyar, Vorstandsmitglied von Green Society Nepal, betreut seit Jahren die Africa-Luz-Projekte in Sauraha und koordiniert die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten, die nach der Hochwasserkatastrophe zu bewältigen waren und sind.

Die Wassermassen hatten auch das „Kinderhaus Prof. Dausch“ samt Nähschule und den „Elephant-Dung-Paper-Shop“ meterhoch überflutet, außerdem das Erdreich bei der Einfahrt zum Notfallkrankenhaus und im Schulhof um fast vierzig Zentimeter abgetragen. An den Gebäuden war kein Schaden entstanden. Ca. dreißig Familien, deren Häuser von den Fluten total zerstört wurden, waren obdachlos geworden. Jeder dieser Familien hatten Bärbel Birner und Isabelle Haustein Anfang November 2017 bei ihrem Nepal-Besuch als Unterstützung für den Bau eines neuen Zuhauses je 500 Euro überreicht.

Möglich war dies dank einer 20 000-Euro-Spende von Klaus und Gertrud Conrad (AZ berichtete). Von Shir Lal Pariyar mitgebrachte Fotos dokumentierten, dass sich die Betroffenen mit ganzer Kraft an die Arbeit gemacht haben. Einige Häuser sind bereits bezogen, andere sind kurz vor ihrer Fertigstellung. Erleichtert waren Prof. Dausch und seine Africa-Luz-Mitstreiter über die Nachricht, dass die Hochwasserschäden im „Kinderhaus Prof. Dausch“ beseitigt sind und in der Einrichtung wieder Normalbetrieb herrscht. Täglich werden ca. fünfzig Kinder betreut und mit Essen versorgt.

Noch nicht genutzt werden kann die Nähschule. Deren Gerätschaften waren durch den Schlamm vollkommen unbrauchbar gemacht worden. Neue Nähmaschinen müssen erst beschafft werden. Begonnen werden soll schnellstmöglich mit dem Aufschütten und Befestigen der Einfahrt zum Notfallkrankenhaus und des Schulhofs. Shir Lal Pariyar hatte eine fertige Planung mitgebracht, deren Gestaltung in der Africa-Luz-Runde allgemeine Zustimmung fand.

Dass diese kein Lippenbekenntnis ist, untermauerte Prof. Dausch mit der Übergabe einer 5 000-Euro-Spende. Unter der Aufsicht von Shir Lal Pariyar wird das Geld zweckgebunden für die Maßnahme, z.B. für den Kauf des Pflasters verwendet. „Das ist bis zu eurem nächsten Besuch in Sauraha erledigt.“
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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