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Nachricht vom 2017-12-10
Verfasser: Werner Schulz  
Erfolgreiches Jahr für Nordbayerischen Musikbund

Auf ein erfolgreiches Jahr mit dem dousamma in Hirschau, der Luftklangmeile in Amberg und dem Kreismusikfest in Vilseck als Höhepunkten konnte der NBMB-Kreisvorsitzende Werner Stein bei der Kreisversammlung zurückblicken.
Amberg-Sulzbach/Gebenbach. Dousamma in Hirschau, Luftklangmeile in Amberg und Kreismusikfest in Vilseck – sie waren die Highlights unter den Veranstaltungen des Jahres 2017, auf die der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbunds Werner Stein (Hirschau) bei der NBMB-Kreisversammlung im Gasthaus Obermeier in Gebenbach zurückblickte.
Ungeteilte Zustimmung erhielt er für seine Meinung, dass man sie alle bestens über die Bühne gebracht habe. Das dousamma habe bei optimalem Wetter wahre Menschenmassen angelockt. Für die teilnehmenden Kapellen des Kreisverbandes sei dies eine großartige Gelegenheit gewesen, Werbung für sich und die Blasmusik zu machen.

Genau dies sei auch bei der 4. Amberger Luftklangmeile gelungen. Sie könne als voller Erfolg verbucht werden. 15 Kapellen, darunter zwei aus dem Landkreis Neustadt und eine aus dem Landkreis Schwandorf, hätten sich im Stadtgraben und in der Innenstadt präsentiert und ihr Können bewiesen.

Das Kreismusikfest – „ein tolles Fest“ - habe man aus gutem Grund in Vilseck abgehalten, habe doch der dortige Musikverein sein 50-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Der Vilsecker Vorstand Robert pflichtete bei, dass der Festzug und Gemeinschaftschor der elf Blaskapellen ein besonderes Erlebnis gewesen sei. Ein Extra-Danke richtete Prechtl an die Patenkapellen aus Gebenbach, Schlicht und Freudenberg für ihre Teilnahme am Sternmarsch zur Burg Dagestein.

In den Sitzungen des NBMB-Bezirksverbandes und der Musikkommission habe das Thema Geburten- und Schülerrückgang eine wichtige Rolle gespielt. Man suche nach geeigneten Strategien und Wegen, trotz dieser Situation ausreichend Nachwuchs zu gewinnen. An der Spitze der Verbandsjugendleitung stehe mit dem ehemaligen Schmidmühlener Roland Preußl seit heuer ein Oberpfälzer. Er versuche, die Oberpfalz mit möglichst vielen Veranstaltungen zu bedienen.

Der Einstieg mit dem Bezirksjugendtag im Kloster Ensdorf sei gut gelungen. Im NBMB-Kreisverband habe man für die Jugend zwei Veranstaltungen angeboten. 22 Kinder hätten dank der Unterstützung der Gebenbacher Blasmusik im dortigen Schulhaus die Prüfungen für das Juniorabzeichen mit Erfolg ablegen können. Beim Kreiskonzert der Jugendorchester in Hirschau habe man mit dem vorausgehenden Jungbläsercoaching ein neues Konzept erprobt.

Für die Jugendlichen der Werkvolk-Kapelle Schlicht, der Blasmusik Gebenbach und des Musikzugs Hirschau sei der Tag zwar sehr anstrengend gewesen. Beim abendlichen Konzert hätten alle drei Orchester ausgezeichnete Leistungen geboten. Dass bei den vereinsübergreifenden Proben ganze Arbeit geleistet wurde, habe der Gemeinschaftschor der drei Orchester bewiesen. Unter Leitung des Kreisdirigenten Gerhard Böller sei er zum krönenden Höhepunkt der Veranstaltung geworden.

Ausführlich erläuterte der Kreisvorsitzende die neuen GEMA-Regelungen. Für Konzerte müssten im Nachgang die Musikstücke, Zuschauerzahlen und Eintrittspreise gemeldet werden. Werden von der GEMA nicht gemeldete Veranstaltungen angemahnt, könne ein 50- bis 100-prozentiger Aufschlag fällig werden. Kontrolleure prüften bisweilen vor Ort die angemeldeten Veranstaltungen. Stein wies zudem darauf hin, dass die GEZ derzeit Vereinsheime in Sachen Gebührenzahlung überprüfe.

Als Glücksfall für den Kreisverband erachtete er die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg. Man könne nur hoffen, dass Benedikt Boßle dort noch lange tätig bleibt.

Hoch zufrieden mit den Leistungen beim Juniorabzeichen war auch Kreisdirigent Gerhard Böller. Teilgenommen habe der Nachwuchs der Musikkapelle Ursensollen, der Blasmusik Gebenbach, des Musikzugs Hirschau, der Werkvolk-Kapelle Schlicht und der Ehenbachtaler. Es sei zu überlegen, ob man die Prüfung auch einmal im Vilstal anbieten sollte. „Gutes beibehalten, Verbesserungswürdiges anpassen“, lautete Böllers Fazit zum Nachwuchs-Kreiskonzert. Unbekannte Stücke sollten besser schon einige Wochen vorher bei eigenen Probentagen einstudiert werden. So könnte ein größerer Konzertteil oder ein ganzes Konzert gemeinsam gestemmt werden.

Den Bericht der Kreisjugendvorstandschaft erstattete Schriftführer Lukas Bauer (Schlicht). Bei den Vorstandswahlen habe man nur die Ämter der Vorsitzenden mit Karin Dotzler (Vilseck), der Kassiererin Corinna Bauer (Schlicht) und mit ihm als Schriftführer besetzen können. Die restlichen Posten sollen 2018 bei Nachwahlen vergeben werden. Herausragendes Ereignis sei die Vergabe des Junior-Award an die Jugendkapelle des Musikzugs Hirschau gewesen.

Neu gewählt wird im Frühjahr 2018 auch die NBMB-Kreisvorstandschaft. Auf sie wartet als größte Herausforderung vom 5. bis 9. Juli die Ausrichtung eines „Internationalen Jugend-Musikfestivals“. Unterstützt werde man dabei wieder von der Organisation für Internationale Kontakte in Bonn (OIK). Im Moment haben sich bereits zwei Kapellen aus Australien mit ca. 40 plus 20 Personen angemeldet. Die MusikerInnen sollten in Privatquartieren untergebracht werden, die Begleitpersonen in Hotels. Beim OIK hätten auch Gruppen aus China und Frankreich angefragt. Von ihnen liege noch keine feste Zusage vor.

Höhepunkt des Festivals solle das Begegnungsfest am Sonntag, 8. Juli, in Hahnbach sein, verbunden mit einem Kreismusikfest anlässlich des 25-Jährigen der Hahnbacher Marktbläser. Offen blieb, ob es 2018 ein Kreiskonzert geben wird. Dafür werden noch ein Veranstalter und drei bis vier teilnehmende Orchester gesucht.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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