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Nachricht vom 09.12.2016 Vereine

Zum Barbaratag wieder Geschenke des Förderkreises Altenhilfe

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Seit 1999 trĂ€gt das BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim, das sich im Eigentum der „Forster- Dorfner‘schen Spital- und Krankenhausstiftung befindet, nach einem Beschluss des Stadtrates den Namen der Hl. Barbara. Seither erfreut der „Förderkreis Altenhilfe“ am Barbaratag die Bewohner und die im Heim BeschĂ€ftigten mit kleinen Geschenken. Dieses Jahr wurde die Tradition mit zweitĂ€giger VerspĂ€tung am Dienstag zum 18. Mal fortgesetzt.

Wie gewohnt waren der Förderkreisvorsitzende Werner Schulz, seine Stellvertreterin Hildegard Kohl, Schatzmeister Reinhold Birner sowie die Vorstandsmitglieder Heidi Flierl und BÀrbel Birner nicht mit leeren HÀnden gekommen. Sie hatten Geschenke im Wert von knapp 700 Euro mitgebracht.

Im voll besetzten Festsaal wurden sie von Heimleiterin Astrid Geitner und den Bewohnern erwartungsfroh begrĂŒĂŸt. Ihr Willkommen galt zudem der Klangbrettgruppe der Caritas-Sozialstation, die mit alt bekannten vorweihnachtlichen KlĂ€ngen die Anwesenden erfolgreich zum Mitsingen animierte. In seiner Kurzansprache erlĂ€uterte Werner Schulz, warum er im November 1984 zur GrĂŒndung des Förderkreises eingeladen habe. Man wollte ideeller und finanzieller Motor fĂŒr die Errichtung eines Alten- und Pflegeheimes in Hirschau sein.

Er selbst sei vielen Anfeindungen ausgesetzt gewesen, als er sich fĂŒr die Umwandlung des nicht mehr existenzfĂ€higen Stiftungskrankenhauses in eine Pflegeeinrichtung engagiert hat. Heute wisse jeder, dass die Umstrukturierung die einzig richtige Lösung war. Letztlich sei diese seitens der Stadt vor allem durch die UnterstĂŒtzung von StaatssekretĂ€r a.D. Rudolf Kraus finanziell zu stemmen gewesen. Er habe eine Sonderförderung von 1,8 Millionen Euro durchgesetzt. Zur Grundsteinlegung sei sogar der damalige Bundesarbeitsminister Norbert BlĂŒm nach Hirschau gekommen.

Die Namensgebung St. Barbara sei vom Förderkreis aus zwei guten GrĂŒnden beantragt worden. Hirschau sei mit seinen Kaolinwerken eine Bergbaustadt, die Heilige Barbara die Schutzpatronin der Bergleute. Zugleich sollte daran erinnert werden, dass die Stiftung des ersten Hirschauer Spitals Ende des 17. Jahrhunderts der BĂŒrgermeistersgattin Barbara Roth zu verdanken sei.

Dieses Jahr wolle man den von Heimleiterin Astrid Geitner geĂ€ußerten Wunsch erfĂŒllen und fĂŒr ein Jahr die Jahresmiete in Höhe von 420 Euro fĂŒr ein Tablett ĂŒbernehmen, das auf vielfĂ€ltigste Weise zur Betreuung und Unterhaltung der Heimbewohner eingesetzt werden könne.

Höchste Anerkennung zollte Schulz allen im Heim BeschĂ€ftigten, insbesondere auch den ehrenamtlichen KrĂ€ften. Sie alle leisteten in physischer wie psychischer Hinsicht Schwerstarbeit. Die Seniorinnen und Senioren seien bei ihnen in den besten HĂ€nden. Das Haus genieße zu Recht weit ĂŒber die Stadtgrenzen hinaus einen sehr guten Ruf. Die 75 Pfund Kaffee auf dem Geschenkewagen seien eine kleine Anerkennung fĂŒr die Arbeit des Heimpersonals.

Zum Abschluss der Feier bedankte sich Astrid Geitner fĂŒr die neuerlichen Geschenke. Immer, wenn man einen besonderen Wunsch habe, stoße man damit bei Werner Schulz auf offene Ohren. Man wisse die dauerhafte UnterstĂŒtzung durch den Förderkreis hoch zu schĂ€tzen.

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