Freitag :: 19.04.2019 ::  Uhr  
[www.kaolinpott.de] [h-tronic, Hirschau] [webplexity, Hirschau]
[Home | Startseite][Aktuelles, News, Nachrichten][Allgemeine Informationen über die Städte im Kaolinpott - Rathaus, Gewerbe, Vereine ...][Kontakt, Impressum, Datenschutz,  ...]
 :: news / artikel /  

News

Nachricht vom 2016-03-10
Verfasser: Werner Schulz  
Großer Andrang beim Fastenessen

Hirschau. Fasten scheint wieder „in“ zu sein bei den Gemeindemitgliedern der Katholischen Stadtpfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt! Jedenfalls gab es am Sonntag zur Mittagszeit beim „Fastenessen“ im Pfarrheim an der Kolpingstraße einen großen Gästeandrang. Rund 120 Gäste waren dem gemeinsamen Aufruf von Pfarrgemeinderat und Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann gefolgt, am vierten Fastensonntag bewusst auf den gewohnten Sonntagsbraten zu verzichten und sich mit einem einfachen Mittagessen zu begnügen. In der Stadtpfarrgemeinde wird diese Tradition seit mehr als 20 Jahren gepflegt.

Als „Braten-Alternative“ gab es eine vorzüglich mundende, kräftig-deftige Oberpfälzer Erdäpfelsupp‘n. Zusammen mit dem frischen Bauernbrot sättigte sie kaum weniger als das gewohnte Sonntagsmenü. Die Kinder entschieden sich allerdings fast ausnahmslos für die Nudeln mit Tomatensoße, die als Alternative auf der Speisenkarte standen. Ob Suppe oder Nudelgericht - alles schmeckte vorzüglich. Die Köchinnen wurden für ihre Kochkünste durch die Bank gelobt: „Guat hot’s g’schmeckt, döi Supp‘n! Döi kannt‘s öfter geb‘n!“

Unter der Regie von Marina König hatten die Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Fellner und ihr 12-köpfiges Küchenteam – darunter auch einige Männer - in der Schulküche der Grund- und Mittelschule von 8 bis 11 Uhr alle Hände voll zu tun, um die Mahlzeit vorzubereiten. Rektor Hans Meindl hatte dafür die Nutzung erlaubt. Es mussten immerhin ca. 25 Kilogramm Kartoffeln geschält werden. Zusammen mit je zwei Kilogramm Speck, Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Lauch ergaben sie - fein gewürzt mit Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat und Petersilie - eine ausgesprochen schmackhafte Erdäpflsupp‘n.

Ab 11.30 Uhr wurde sie im Pfarrheim an den Mann bzw. an die Frau gebracht. Angesichts des Gästeandrangs mangelte es den zehn Wirtsleuten aus dem Pfarrgemeinderatsteam nicht an Arbeit. So mancher Gast begnügte sich nicht mit einem Teller, sondern fasste kräftig nach. So waren am Ende die Suppentöpfe bis auf den letzten Tropfen geleert und acht Kilogramm Bauernbrot verspeist. Auch von den zwei Kilogramm Nudeln und zweieinhalb Litern Tomatensoße blieb so gut wie nichts übrig.

Sehr gut angenommen wurde auch die Kuchentheke. So mancher Gast nahm ein Stückchen Kuchen für seinen Nachmittagskaffee mit nach Hause, andere ließen sich beides noch im Pfarrsaal munden. Sie alle folgten dem vom ehemaligen Stadtpfarrer Norbert Demleitner formulierten Motto: „Fastenessen bedeutet für mich, wenn ich mich mit einem einfachen Essen begnüge und das dadurch eingesparte Geld für eine gute Sache spende!“ Dass diese Devise offenkundig von vielen beherzigt wurde, zeigt der Erlös in Höhe von nahezu 586,28 Euro, der im Spendenkörbchen landete. Die Summe kommt in vollem Umfang MISEREOR zugute.

:: News
:: Veröffentlichung
Sind Sie freier Mitarbeiter einer Zeitung? Senden Sie einfach Ihre Artikel per eMail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf www.kaolinpott.de - noch vor dem Erscheinungstermin in der Zeitung!
:: Hinweis
Für den Inhalt der Beiträge sind die Autoren verantwortlich.
Akzeptieren

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

  Startseite | Kontakt | Impressum | Datenschutz © copyright kaolinpott.de, 2001-2019