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Nachricht vom 28.01.2016 Kirchen

KDFB-Frauen beweisen vorbildhaftes soziales Engagement

Hirschau (Bericht von Werner Schulz)  Der Katholische Frauenbund zählt zu den groĂźen Aktivposten unter den Hirschauer Vereinen. Auch 2015 waren die FrauenbĂĽndlerinnen ein Vorbild in Sachen

soziales Engagement. Der von Schatzmeisterin Rosmarie Staudigl bei der Jahreshauptversammlung vorgelegte Kassenbericht wies für 2015 Spenden in Höhe von 6 600 Euro für soziale Projekte und gemeinnützige Organisationen aus.

In Vertretung der auf Reha-befindlichen Vorsitzenden Roswitha Wendl leitete Irmgard Sellmeyer die Versammlung. Ihr besonderes Willkommen galt Stadtpfarrer Hans-Peter Bergmann. Den Aufstieg des unscheinbaren Hirtenjungen David zum Nachfolger von König Saul bewertete er als deutliches Beispiel dafür, dass Gott nicht auf das Äußere, sondern ins Herz der Menschen schaue. Dem Frauenbund dankte er für seine vielfältigen und vorbildlichen Aktivitäten.



Diese wurden per Power-Point-Präsentation in Erinnerung gerufen. Den 252 Mitgliedern wurden 47 Veranstaltungen angeboten. An diesen nahmen insgesamt 1731 Personen teil. Der Rückblick machte deutlich, dass man sich beim Frauenbund seiner Rolle als katholischer Verein bewusst ist.

Die Teilnahme am religiösen und kirchlichen Leben hatte einen hohen Stellenwert. Davon zeugten der Weltgebetstag der Frauen, die Bibelwanderung, der Lichter-Kreuzweg, die Maiandacht in Weiher und der Gottesdienst am Elisabeth-Tag genauso wie die Teilnahme an den Wallfahrten zum Annaberg und Frohnberg und an den Gottesdiensten zum Volkstrauertag, zur Kirchweih und zu Fronleichnam.

Der Gesundheit und Fitness dienten die beiden Yoga- und Aqua-Jogging-Kursreihen, der Entspannungsnachmittag für Körper, Geist und Seele, die Fahrten zur Lohengrin-Therme in Bayreuth und der Vortrag von Johanna Erras-Dorfner über ganzheitliche Naturheilkunde.

Hohen Informationswert hatten die Vorträge von Bernhard Suttner zur Plastik-Problematik, von Kriminalhauptkommissar Wolfgang Sennfelder zur Drogenprävention und von Birgitt Pfaller zum Thema „Kongo, Krieg und unsere Handys“. Interessant waren die Besuche im Thomas-Wiser-Haus in Regenstauf undi m Vulkanerlebnis Parkstein, die Besichtigung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr und der Tagesausflug zum Kloster Speinshart.

Zum Programmangebot gehörten eine Fülle von Bastelabenden, der Kochkurs „Kürbis – süß und würzig“ mit Edith Niebler und ein Küchel-Backkurs. Geselligkeit wurde groß geschrieben beim Weiberfasching im Sportpark, beim Tanzteee mit den Senioren, bei den Frauenfrühstücken, beim Frauenbundfest sowie der Elisabethen- und Adventfeier. Ein herausragendes Ereignis war das von Diakon Richard Sellmeyer organisierte „ Hirschauer Adventsingen“. Viel Freizeit hatten die Mitglieder für soziale Aktionen geopfert, z.B. beim Basteln und Verkauf von Palmbuschen und beim Dienst an den Verkaufsständen beim Frühjahrs-, Herbst- und Weihnachtsmarkt.

Der Bericht von Schatzmeisterin Rosmarie Staudigl zeigte, dass die erarbeiteten Gelder durchwegs für soziale Zwecke gespendet wurden. Spendenempfänger waren die Hirschauer „Helfer vor Ort“ (1500 Euro), die Caritas-Sozialstation, die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder und die Orienthilfe e.V. für Syrien (jeweils 1 000 Euro), das BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim St. Barbara, Missionsschwester Miriam Holaus, das SOS Kinderdorf Immenreuth und der KDFB-Hilfsfonds „Frauen helfen Frauen in Not“ (je 500 Euro) und die Eltern-Kind-Gruppe „Zwergerltreff“ (100 Euro).

In ihrem Schlusswort forderte Irmgard Sellmeyer dazu auf, im Bekanntenkreis Werbung fĂĽr den Beitritt zum Frauenbund zu machen. 2016 sei im KDFB das Jahr der Mitgliederwerbung.

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