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Nachricht vom 2018-06-05
Verfasser: Werner Schulz  
Unwetter bereitet Trachtler-Gartenfest jähes Ende

Das diesjährige Gartenfest des Heimat- und Trachtenvereins wird in die Vereins-Chronik eingehen. Nach Tanzdarbietungen von Klein und Groß und bester Bewirtung der zahlreichen Gäste bereitete sorgte ein Unwetter, die es Hirschau noch nicht gesehen hat, dem Fest ein jähes Ende.
Hirschau. Dem Gartenfest, das der Heimat- und Trachtenverein am Fronleichnamstag feierte, werden die Trachtler in ihrer Chronik ein extra Kapitel widmen. Noch nie in der 71-jährigen Geschichte des Vereins wurde ein Fest auf so dramatische Weise beendet wie an diesem 31. Mai.

Die Veranstaltung war sehr gut angelaufen. Zur Freude von Vorstand Michael Meier und seinem Helferteam fanden sich schon am frühen Nachmittag zahlreiche Gäste im Biergarten des Josefshauses ein. Sie konnten nicht nur Kaffee, Kuchen, Torten, Grillgerichte usw. genießen, sondern sich auch an den Tanzdarbietungen erfreuen.

Klein und Groß tanzten zusammen den „Hans bleib daou“, den „Kikeriki“, den „Hans Adam“, die „Sternpolka“ und „s’Feuerhäusl“. Dass sich nicht alle im Dirndl und in der Lederhos’n, sondern auch im Vereins-T-Shirt auf der Tanzfläche drehten, lag daran, dass eine ganze Reihe der Tänzer auch als Bedienungen und an den Verpflegungsständen im Einsatz waren.

Kurzum – es herrschte beste Stimmung, als sich der Himmel verfinsterte, erste Blitze am Himmel zuckten und lautstarkes Donnergrollen zu hören war. So mancher glaubte zunächst noch, da ziehe ein „Alltagsgewitter“ von kurzer Dauer auf. Was dann aber über Hirschau hereinbrach, war ein Unwetter, wie es die Kaolinstadt in diesem Jahrhundert noch nicht erlebt hat. Starkregen und Hagelkörner prasselten unaufhörlich hernieder. Gott sei Dank konnten sich Gastgeber wie Gäste in den Saal des Josefshauses retten.

Ans Heimgehen war angesichts des Sturmes nicht zu denken. Die Trachtlertruppe wusste sich rasch zu helfen, verköstigte die Besucher weiter mit Getränken und Speisen. Gegrilltes war allerdings nicht mehr zu haben. Angesichts der Wassermassen schwante so Manchem nichts Gutes, wenn er an den Keller im eigenen Haus dachte. In der Tat erlebten einige nach der Heimkehr eine unangenehme Überraschung.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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