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Nachricht vom 2016-10-28
Verfasser: Werner Schulz  
Gewerbeverband und Trachtler geben grünes Licht für Lebendigen Adventskalender 2016

In der Hirschauer Innenstadt kann man in der Vorweihnachtszeit vom 1. bis 23. Dezember wieder jeden Abend „Adventfensterln“ gehen. Frohe Kunde hatten die Vorsitzenden des Gewerbeverbandes und Heimat- und Trachtenvereins, Alfred Härtl (l.) und Michael Meier (r.), Bürgermeister Hermann Falk (Mitte) zu überbringen. Hirschauer wie auswärtige Gäste können sich auf den 16. Lebendigen Adventskalender freuen.
Hirschau. In der Hirschauer Innenstadt kann man in der Vorweihnachtszeit vom 1. bis 23. Dezember wieder jeden Abend „Adventfensterln“ gehen. Frohe Kunde hatten die Vorsitzenden des Gewerbeverbandes und Heimat- und Trachtenvereins, Alfred Härtl und Michael Meier, Bürgermeister Hermann Falk zu überbringen. Hirschauer wie auswärtige Gäste können sich auf den 16. Lebendigen Adventskalender freuen.

Im Jahr 2001 rief Josef Dobmeyer die Veranstaltungsreihe ins Leben. Seither versammelten sich die Hirschauer an 23 Dezemberabenden vor dem verhüllten Schaufenster eines Innenstadt-Geschäftes. Sie wollten mit dabei sein, wenn der Vorhang fiel und die bis dahin verborgene weihnachtliche Dekoration bewundert werden konnte. Musik- und Gesangsgruppen, Kindergarten- und Schulkinder sowie Einzelpersonen verbreiteten mit ihren Darbietungen adventliche Stimmung. Dass all dies bestens klappte, darum kümmerte sich Brunhilde Fehlner. Sie erklärte letztes Jahr ihren Rückzug.

Schon beim letztjährigen Abschlussfensterl betonte der Gewerbeverbandsvorsitzende Alfred Härtl, dass ihr Rückzug nicht das Aus für den lebendigen Adventskalender bedeuten könne. Angesichts des 15 Jahre anhaltenden großen Zuspruchs seitens der Fensterlgänger könne man die Veranstaltungsreihe nicht einfach sterben lassen. Man sei eigentlich zum Weitermachen verpflichtet. Bei einem ersten Gespräch, das er im Sommer mit Michael Meier, dem Vorsitzenden des Heimat- und Trachtenvereins, führte, zeigte sich dieser nicht abgeneigt, weiterhin als Mitveranstalter zur Verfügung zu stehen.

Endgültige Klarheit sollte ein Gespräch mit den Vereinsmitgliedern bringen. Im Vorfeld hatte sich Härtl schon mit Christina Wisneth, der Leiterin der Kolping-Theatergruppe, darauf verständigt, dass auf jeden Fall am Vorabend des Heiligen Abends die Herbergssuche auf den Festspieltribünen im Schlosshof aufgeführt wird. Umso erfreuter war der Gewerbeverbandsvorsitzende, als Michael Meier grünes Licht gab und mitteilte, dass die Trachtler wieder die organisatorische Federführung für den „Lebendigen Adventskalender“ übernehmen.

Bürgermeister Hermann Falk machte kein Hehl aus seiner Freude über die gute Nachricht. Mit Alfred Härtl und Michael Meier war er der Meinung, dass die Veranstaltung eine echte Bereicherung für die Stadt sei. Sichtbarer Beleg dafür seien die Besucherzahlen. Zwischen 50 und 300 Besucher hätten sich jeden Abend zum Fensterlöffnen in der Innenstadt eingefunden.

Nach Michael Meiers Aussage wurde und wird die Organisationsarbeit von den Trachtlern in Teamarbeit erledigt. Die Schaufenstersuche sei schon fast komplett abgeschlossen. Das Rahmenprogramm steht ebenfalls zum allergrößten Teil. An den Fensterl-Öffnungszeiten ändert sich nichts. Montag bis Freitag trifft man sich um 18.15 Uhr, samstags und sonntags um 17 Uhr. Die Trachtenvereinsmitglieder versorgen die Besucher wieder mit heißen nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken, die Metzgerei Sommerer mit Bratwürstln.

Sollte jemand ein Fensterl gestalten, beim Beiprogramm mitwirken oder den Trachtlern beim Bewirten helfen wollen, kann er jederzeit Kontakt über info@trachtenverein-hirschau.de oder mit jedem Vorstandsmitglied aufnehmen. Eine Änderung wird es geben – das sog. „Highlight-Fenster“ mit einer überregional bekannten Gruppe entfällt.

Bürgermeister Falk kann jedenfalls in seinen Terminkalender für Donnerstag, den 1. Dezember, fest einplanen, dass er um 18.15 Uhr das Geheimnis des ersten Fensterls des „Lebendigen Adventskalenders 2016“ lüften wird. Es befindet sich traditionell am Ostgiebel des Rathauses. Den Abschluss bestreitet wie gewohnt die Kolping-Theaterspielgruppe am Freitag, 23. Dezember, mit der Herbergssuche im Schlosshof.

Während sämtlicher Veranstaltungen steht wieder eine Spendenbox bereit. Der Erlös wird dieses Jahr dem Amberger Tierheim gespendet. Dort könne man Sach- und Geldspenden jederzeit - vor allem auch nach Weihnachten, wo immer wieder verschenkte Tiere abgegeben werden - gut gebrauchen.
Bilder:

Foto(s): Werner Schulz

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