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Nachricht vom 2015-01-28
Verfasser: Werner Schulz  
Dank Lebendiger Adventskalender 1 000-Euro-Spende für Herzkind e.V.

Hirschau. Er ist eine in der Region einzigartige Veranstaltungsreihe – der „Hirschauer Lebendige Adventskalender“. Im Dezember wurde sie zum 14. Mal durchgeführt. An 23 Abenden öffnete sich in einem Schaufenster ein Adventstürchen. Mit dabei war täglich eine Spendenbox. Deren Inhalt war für den Verein Herzkind e.V. bestimmt. Die Fensterlgänger zeigten sich spendenfreudig. An Ursula Weiherer, Ansprechpartnerin der Herzkind-Kontaktgruppe Cham-Schwandorf, konnte ein 1 000-Euro-Scheck überreicht werden. 750 Euro stammten aus der Spendenbox, 200 Euro vom Erlös des Glühweinverkaufs beim „ProFeel-Abend“ und der Rest aus der Kasse des Heimat- und Trachtenvereins.

Vor der Spendenübergabe zog der Gewerbeverbandsvorsitzende Alfred Härtl Bilanz über den „Lebendigen Adventskalender 2014“. Er erinnerte daran, dass Josef Dobmeyer 2001 die Idee dazu hatte. Mit Unterstützung des Gewerbeverbandes sei sie umgesetzt worden. Man wollte verstärkt Besucher und Gäste in die Innenstadt locken und durch das allabendliche Plaudern das Gemeinschaftsgefühl der Hirschauer stärken. Auch 2014 sei der „Lebendige Adventskalender“ ein voller Erfolg gewesen.

Täglich hätten sich im Schnitt 50 bis 150 Besucher eingefunden. Musikalischer Höhepunkt sei der Auftritt des Frauenchors „ProFeel“. Man habe ca. 250 Besucher gezählt. An diesem Abend sei der gesamte Erlös des Glühweinverkaufs für Herzkind bestimmt gewesen. Überwältigend sei der Besuch der von der Kolping-Theatergruppe aufgeführten Herbergssuche am 23. Dezember gewesen. Nahezu 600 Zuschauer hätten sich im Schlosshof eingefunden.

Härtls besonderer Dank galt der Hauptorganisatorin Brunhilde Fehlner. Sie habe 23 Geschäfte gewonnen, ein Schaufenster vorweihnachtlich zu dekorieren. Ihr sei es zu verdanken, dass jeden Abend Musikgruppen, Chöre, Schulklassen, Kindergärten, Gedichte- und Geschichtenleser für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt haben. Sein Dank galt allen Mitwirkenden. Sie seien für Gottes Lohn aufgetreten und hätten die Abende bereichert. Ohne ihr Mittun wäre es unmöglich, den „Lebendigen Adventskalender“ durchzuführen.

Nicht vergessen wollte Härtl die vielen im Hintergrund tätigen Helfer. Dazu zählten die Trachtler mit ihrem Glühweinstand und Ínge Sommerer mit ihrem mobilen Bratwurstgrill. Die Feuerwehr habe täglich mit vier bis fünf Einsatzkräften das Fensterlöffnen abgesichert und den Verkehr geregelt. Zu danken habe man den Geschäftsinhabern, die ihre Schaufenster liebevoll dekoriert haben.

Befremdet zeigte sich der Gewerbeverbandsvorsitzende darüber, dass man an die GEMA für den „Lebendigen Adventskalender 2013“ einen hohen Betrag an Gebühren nachzahlen musste. Obwohl alle Mitwirkenden ehrenamtlich und unentgeltlich aufgetreten seien und jedes Jahre ein beachtlicher Betrag für soziale und karitative Einrichtungen gespendet wird, habe die GEMA keinen Grund gesehen, den Veranstaltern groß entgegenzukommen. Daher sei lange Zeit in Frage gestanden, ob man den Adventskalender weiterführen könne. Letztlich habe man sich durchgerungen, die etablierte Veranstaltungsreihe nicht aufzugeben.

Gefreut habe es ihn, dass die Herzkind-Initiative als Spendenempfänger ausgewählt worden sei. Der Verein unterstütze Familien, die sonst wenig Hilfe erfahren. Dies bestätigte Ursula Weiherer in ihren Dankesworten. Sie schilderte die Krankheitsgeschichte ihres 1996 geborenen Sohnes Moritz. Bei ihm hatten die Ärzte wenige Tage nach der Geburt festgestellt, dass er nur eine, nämlich die linke Herzkammer hat. Moritz habe die Operation gut überstanden. Im Alter von eineinhalb Jahren habe der Junge erneut operiert werden müssen. Es folgte eine weitere Operation im Alter von viereinhalb Jahren. Moritz Blutwerte müssten ständig kontrolliert werden. In dieser schwierigen Situation sei man auf den bundesweiten Verein Herzkind aufmerksam geworden.

Die gemeinnützige Selbsthilfeorganisation widme sich der Verbesserung der Betreuung und Beratung herzkranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener sowie ihrer Familien. Von dort habe man wertvolle Hilfen erhalten. Um selbst anderen Familien mit herzkranken Kindern helfen zu können, habe man die Herzkind-Kontaktgruppe Cham/Schwandorf gegründet.

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