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Nachricht vom 2014-12-25
Verfasser: Werner Schulz  
Krippenspiel eindrucksvoller Abschluss des Lebendigen Adventskalenders

Hirschau. Einen eindrucksvollen, auf überwältigenden Publikumszuspruch stoßenden Abschluss fand der “Lebendige Adventskalender 2014” am Dienstag, dem Vortag des Heiligen Abends.
Bei milden Temperaturen fanden sich nahezu 600 Besucher auf den Tribünen im Hof des historischen Pflegschlosses ein, um das traditionelle Krippenspiel mitzuerleben. Die Schauspielgruppe der Kolpingsfamilie bescherte ihnen eine besinnliche Stunde, die dem selbst gesetzten Anspruch gerecht wurde, die Aufmerksamkeit und Gedanken der Anwesenden abseits von Geschäftstrubel, Kaufrausch und Hektik auf das Wesentliche des Weihnachtsfestes, die Geburt des Erlösers, zu lenken.

Dass dies eindrucksvoll gelang, war zu allererst das Verdienst der Schauspielgruppe unter Leitung von Christina Wisneth. Aus ihrer Feder stammte auch das Krippenspiel, das das 19-köpfige Ensemble vor der Schloss-Kulisse zeigte. Die Schauspieler konnten zum zweiten Mal in der 14-jährigen Geschichte des Lebendigen Adventskalenders auf einer mit entsprechenden Kulissen bestückten Bühne agieren. Gebaut wurden diese vom im Vorjahr verstorbenen Franz Heuberger und von Richard Wisneth, bemalt von Walter Widder.

Roter Faden des szenischen Spiels waren die biblischen Berichte - beginnend mit der Verkündigung des Erzengels Gabriel an Maria und endend bei der Ankunft der Heiligen Drei Könige an der Krippe zu Bethlehem. Nicole Erlbacher als Mama, Mathias Erlbacher als Papa und Katharina Stein als große Schwester Katharina versuchten am Heiligen Abend dem kleinen Julian (Julian Erlbacher) die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, die von den Schauspielern in Szene gesetzt wurde.

Einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Abends leistete die Bläsergruppe Jürgen Enderer, Florian Kustner, Erik Remhof und Norbert Allwang mit zum jeweiligen Geschehen passenden traditionellen Advents- bzw. Weihnachtsmelodien
Christina Wisneths Texte machten deutlich, dass der Oberpfälzer Dialekt sich vortrefflich eignet, sowohl die Nöte des nach einer Unterkunft suchenden heiligen Paares als auch die Lieblosigkeit und Profitgier der Quartierbesitzer treffend auszudrücken. Seinen Ausgang nahm das Geschehen mit der Verkündigung des Erzengels Gabriel (Sabine Kny) an Maria und dem Verlesen der kaiserlichen Anordnung zur Volkszählung durch den römischen Legionär (Mathias Erlbacher).

Maximilian Stein (Josef) und Sina Lottner (Maria) verstanden es bei ihrer Herbergssuche, ihre Betroffenheit über die Hartherzigkeit und Grobheit der Herbergswirte (Toni Luber und Hans Fleischmann) glaubwürdig zum Ausdruck zu bringen. Ein Raunen ging durch das Publikum, als im Schlosshof unter dem Stern von Bethlehem eine Schar Engel erschien. Sie verkündeten den Hirten (Philipp Amann, Florian Koller, Ludwig Koller und Ludwig Schmid) die Geburt des Jesuskindes. Der Stern wies zunächst den Hirten, später den Heiligen Drei Königen – Erhard Ackermann (Kaspar), Andy Meindl (Melchior), Tobias Berger (Balthasar) - den Weg zur Krippe. Das Publikum quittierte die Darbietungen der Akteure mit anhaltendem Beifall.

Der Vorsitzende des Gewerbeverbandes Alfred Härtl freute sich über den gelungenen Abschlussabend des “14. Lebendigen Adventskalenders”. Mit der Veranstaltungsreihe wollte man der Bevölkerung die Gelegenheit geben, in der sog. “staaden Zeit” ein wenig von der Alltagshektik abzuschalten. Dies sei bei den 23 Veranstaltungen zweifellos gelungen. Es habe vieler Helfer bedurft, um das Öffnen der Adventfenster zu ermöglichen. Sein Dank galt allen, die im Vorder- wie im Hintergrund mitgewirkt haben. Ganz besonders hob er die Geschäfte hervor, die mit Liebe und Kreativität ihre Fenster gestaltet haben. Nicht weniger Dank hätten die Musik- und Gesangsgruppen, die Kindergärten und Schulen sowie die Gedichte- und Geschichtenleser verdient. Sie alle seien unentgeltlich aufgetreten.

Um das leibliche Wohl der Besucher hätten sich täglich die Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins mit ihrem Glühweinausschank und Frau Sommerer mit ihrem mobilen Bratwurststand gekümmert. Großer Dank gelte der Feuerwehr. Sie habe täglich für die Sicherheit gesorgt und den Verkehr umgeleitet. Ein Extra-Danke sagte Härtl an die Adresse von Brunhilde Fehlner. Sie habe im Vorfeld die gesamte Organisation der Fensterln und Musikgruppen übernommen und koordiniert. Mit Leben erfüllt und so erst lebendig gemacht hätten allerdings die Besucher den Adventskalender. Ausdrücklich unterstrich Härtl den sozialen Charakter des “Lebendigen Adventkalenders”. Der Abschlussabend sei die letzte Gelegenheit, für die Elterninitiative „Herzkind e.V.“ zu spenden. Die Elterngruppe kümmert sich um die Betreuung und Beratung herzkranker Kinder und ihrer Familien.

Härtls Dankesworten schloss sich der stellv. Trachtenvereinsvorsitzende Alfred Naber vollinhaltlich an. Sein Dank galt vor allem Alfred Härtl, ohne den auch dieses Jahr der Lebendige Adventskalender nicht denkbar gewesen wäre.

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