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Nachricht vom 2004-12-04
Verfasser: Alfred Härtl  
Regisseurin sucht Schauspieler für „Hirschauer Stückln“ aus

Bühnenstück hebt sich deutlich ab von der bestehenden Oberpfälzer Freilicht-Kulisse

Regisseurin Yvonne Brosch (rechts) und Bühnenbildner Andreas Arneth (links) wollen die Aufführung der ersten Hirschauer Stückln zu einem Schauspielerischen Erfolg verhelfen und mit dem alten Pflegschloss im Hintergrund, eine Bühne mit einer beeindruckenden Kulisse erstellen.
Hirschau. Ein Festspiel ist für 2005 in Vorbereitung, das sich deutlich abhebt von der bestehenden Oberpfälzer Freilicht-Kulisse. Hirschau spielt seine Hirschauer Stückln. Narrenstreiche, die den Ort bekannt gemacht haben wie die Schildbürgerstreiche das gleichnamige Städtchen.
Aber nicht einfach aufgereiht wie auf einer Schnur, präsentieren sich diese traditionsreichen Stückln, sondern verwoben mit einer liebenswerten Geschichte aus dem Biedermeier.
In jener behäbigen, nach-napoleonischen Zeit siedelt Katrin Klewitz ihr Spiel an, in dem sich nach echter Volkstheatermanier Komisches und Tragisches, Nachdenkliches und Groteskes die Hand reichen.
Ein Großstädter kommt ins Oberpfälzer Milieu, erbt ein Grundstück und will die große Industrie einführen ins kleine Städtchen Hirschau, dessen Bewohner sich solchen Ansprüchen mit List und Fantasie widersetzen. Intrigen werden gesponnen, Streiche ausgeheckt, eine Liebesgeschichte zwischen gänzlich unterschiedlichen Menschen bahnt sich an. Unfreiwillig und freiwillig entstehen aus der Handlung heraus die tradierten Hirschauer Schelmenstücke, bis schließlich der "Zuagroaste" ein echter Oberpfälzer wird und womöglich noch "hirschauerischer" ist als die Hirschauer selbst.
Das Freilichtspiel, inszeniert von Yvonne Brosch, hat am 22. Juli 2005 um 20.30 Uhr Premiere. Weitere Aufführungen sind für 23. / 24. / 27. und 29. Juli 2005 sowie 3. / 5. und 6. August 2005 geplant. Als Spielbeginn sei 20.30 Uhr vorgesehen. Die Eintrittspreise wurden je nach Kategorie mit zwölf Euro, zehn Euro und acht Euro festgelegt. Gruppen ab 15 Personen erhalten 25 % und Kinder bis 14 Jahre 50 % Ermäßigung.
Bis zur Uraufführung des Stückes im Juli und August 2005 liege jedoch noch eine hartes Stück Arbeit vor uns, so der Vorsitzende Hans Drexler bei der letzten Vorstandssitzung im Schloss-Hotel. Mit Yvonne Brosch und Andreas Arneth, soll das Vorhaben nun mit Leben erfüllt werden. Bereits am 14. Januar um 19 Uhr und am folgenden Tag von 10 Uhr bis 16 Uhr wolle man sich treffen, um die Spieler bei einem umfangreichen Casting auszusuchen. Yvonne Brosch, eine erfahrene Regisseurin wird dabei die Spieler auswählen und die Besetzung der Nebenrollen festlegen. Die Schauspielerin und Regisseurin Yvonne Brosch war viele Jahre Mitglied des Bayerischen Staatsschauspiels in München. Dem Theater - und Fernsehpublikum ist sie aus "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben" bestens bekannt. Yvonne Brosch unterrichtet an verschiedenen Schauspielschulen und an der Abraxas Musical Akademie. Zudem ist sie Jurymitglied des vom Bezirk Oberbayern vergebenen "Lore-Bronner-Preises" für Nachwuchsschauspieler.
Da der Aufführungsort mit dem Pflegschloss im Hintergrund bereits stehe, wurden von Bühnenbauer Andreas Arneth und Regisseurin Yvonne Brosch das Spielgelände besichtigt und ausgemessen. Um die Bühne wirkungsvoll in Szene zu setzen zu können, so Arnet, werde er jetzt nach den vorliegenden Unterlagen und Plänen ein entsprechendes Modell anfertigen. Neben dem Standort der Bühne wurden auch gleichzeitig der Platz und die Anzahl der Sitzplätze für die Zuschauertribüne festgelegt. Wie Drexler anmerkte, strebe man für die Zuschauerbühne über 500 Sitzplätze an.
Besonders erfreut zeigte sich der 1. Vorsitzende des Festspielvereins Hans Drexler darüber, dass ein Teil der Kosten durch die Gemeinschaftsinitiative Leader+ der Europäischen Union gefördert wird.
Bilder:

Foto(s): Alfred Härtl

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