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Nachricht vom 2004-11-17
Verfasser: Alfred Härtl  
Magische Zahl von 2000 Besuchern erreicht

Großer Zuspruch bei der Steingutausstellung

Die 2000. Besucherin war Barbara Geiß-Walther aus München, die von Michael Popp mit einem Geschenk begrüßt wurde.
Hirschau. Anfang November ermöglichte der Arbeitskreis Steingut letztmalig einen Besuch der Ausstellung im alten Pflegschloss. Die Steingut-Ausstellung zeigt einen Querschnitt der 130 Jahre langen Produktion. Michael Popp, der Initiator der Ausstellung, bot dabei nochmals eine Führung an. Sichtlich überrascht war Popp über den großen Zuspruch der letzen Öffnung. Was ihn ganz besonders freute, war, dass die Magische Zahl von 2000 Besuchern erreichte wurde. Barbara Geiß-Walther aus München wurde als 2000. Besucherin mit einem Geschenk begrüßt. „Bei den Vorbereitungen zur Ausstellung hatten wir eine Besuchererwartung über die gesamte Dauer von etwa 1000 Besuchern – dass wir aber 2000 erreichen, mit dem hätten wir nicht gerechnet“, so Michael Popp. Wie Geiß-Walther erzählte, war einer ihrer Vorfahren, der 1812 geborene Johann Geiß, Porzellandreher in Damm bei Aschaffenburg, wo ebenfalls eine keramische Fabrik war. Ihr Verwandter wanderte im Jahr 1844 nach Hirschau ein. Dessen Sohn, Andreas Geiß, war Pachtwirt in der Fabrik. Sie selbst habe bis zu ihren Studium im Stammhaus Geiß in Hirschau gewohnt.

Michael Popp lud im Anschluss mit einer Führung zu einer Zeitreise durch die Geschichte des Hirschauer Steingutes ein. Dabei verwies er voller Stolz auch auf die im Original vorhandene Gründungsurkunde der ersten Steingutfabrik aus dem Jahr 1826. Er untermauerte auch, dass die beiden Hirschauer Steingutfabriken zu den größten der Oberpfalz zählten, sie gaben 130 Jahre vielen Hirschauern Arbeit und Brot.
Zudem leben heute noch einige ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Luckscha-Zeit. „Es gibt also weit mehr Zeitzeugen, als bei den Vorbereitungen zur Ausstellung angenommen wurde. Diese haben vor allem zu einer lebendigen Ausstellung beigetragen“, so der Initiator. Wie Popp weiter zu berichten wusste, wurde der wirtschaftliche Aufschwung Hirschaus in diesem Zeitraum maßgeblich von der Steingutproduktion bestimmt.

Die Besucher konnten sich nicht nur Gebrauchsgeschirr oder dekorative, elegante und wertvolle Exponate aus den Hirschauer Fabriken anschauen, insbesondere gab es auch wichtige Zeit-Dokumente wie die Gründungsurkunde, Angebotsschreiben, Druckvorlagen, Werkzeuge und Dekorvorlagen zu besichtigen. Auch über die Geschichte der verschiedenen Unternehmer, der Arbeiter, Dreher und Maler, konnten die Besucher einiges erfahren.
Bilder:

Foto(s): Alfred Härtl

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