Samstag :: 2017-08-19 :: 6  Uhr  
[www.kaolinpott.de] [h-tronic, Hirschau] [webplexity, Hirschau]
[Home | Startseite][Aktuelles, News, Nachrichten][Allgemeine Informationen über die Städte im Kaolinpott - Rathaus, Gewerbe, Vereine ...][Sport, Vereine, Ergebnisse, ...][Links, Kontakt, Impressum, Banner, ...]
 :: news / artikel /  

News

Nachricht vom 2008-12-09
Verfasser: Adele Schütz  
Vorstellung des neuen Hirschauer Stückl

„S’Braufieber“ heißt das neue Bühnenwerk

Vorstellung des neuen Hirschauer Stückl - Dieter Held stellte es im Rahmen der Jahreshautversammlung vor. „S’Braufieber“ heißt das neue Bühnenwerk der Stücklschreiber Dieter Held und Roland Fritsch
Hirschau. Das große Geheimnis des Festspielvereins Hirschau um das neue Hirschauer Stückl, das in seiner dritten Festspielsaison 2009 zur Aufführung kommt, ist gelüftet. Dieter Held stellte es im Rahmen der Jahreshautversammlung vor. „S’Braufieber“ heißt das neue Bühnenwerk der Stücklschreiber Dieter Held und Roland Fritsch mit hohem Unterhaltungswert, bei dem Spitzbüberei und Hintersinn die Feder geführt haben und die Familienchronik der Dorfners als Basis diente. Mit dem Stück „S’Braufieber“, das in der Biedermeier Zeit spielt, kommt erneut ein Festspiel zur Aufführung, das weit über die Oberpfälzer Freilicht Kulisse hinausragt. Der Kartenvorverkauf und Gutscheine als Geschenk beginnt am 8. Dezember im “Reisebüro am Markt”, Hautpstraße 50, Hirschau während der üblichen Geschäftszeit.

Bereits im Januar haben die Stücklschreiber Dieter Held und Roland Fritsch nach dem Erfolg mit ihrem letzten Bühnenwerk begonnen, ein neues Hirschauer Stückl zu schreiben, das selbstverständlich wieder in die Biedermeier Zeit datiert wurde, schon aufgrund der seltenen Kostüme, die für den Zuschauer zur reinen Augenweide werden. Diesmal diente als wahrer geschichtlicher Hintergrund die Familienchronik der Braufamilie Dorfner. Um dem Namen des Festspiels gerecht zu werden, galt es auch Hirschauer Stückl einzubauen. Acht an der Zahl dieser Narrenstreiche, die den Ort bekannt gemacht haben wie die Schildbürgerstreiche das gleichnamige Städtchen, wurden in das Stück verwoben und werden die Zuschauer überraschen, denn es werden weniger bekannte Schwänke zur Aufführung kommen.
Das Stück spielt in Hirschau, im Jahre 1819. Das Königreich Bayern regiert Maximilian I Josef von Bayern. Es war alles andere, bloß keine „stade Zeit“.

Das Bier wurde zwischen Michaeli und Walburgi gebraut. Auch der etwas eigensinnige und zuweilen auch starrköpfige Andreas hatte das Recht erworben, in Hirschau Bier zu brauen. Nicht nur beim Brauen im Gesellschaftsbrauhaus, auch Kommunbrauhaus genannt, übertreibt er mit den zulässigen Mengen, sondern auch bei den Bierproben mit den Sperrstunden. Das gefällt natürlich der Obrigkeit ganz und gar nicht und diese beobachtet das Treiben mit Argwohn. Die beiden Söhne Konstantin und Florian sind dem Vater sehr ähnlich. Der ältere Konstantin treibt gern Späße und ist den Frauensleut nicht abgeneigt und der andere, der jüngere Florian hat sich der Schnapsbrennerei verschrieben, was die Feuerwehr immer wieder zum Einsatz zwingt. Bei einer Treibjagd nehmen Konstantin und die Feuerwehr als Treiber teil. Leider bekommt Konstantin eine Ladung Schrot an einem empfindlichen Körperteil ab. Für das Stillschweigen über den Vorfall muss die hochgestellte Persönlichkeit allerdings etwas Gutes für die Familie tun.

Die verschmitzten Hirschauer versuchen mit Heiterkeit und Tiefsinn dem Treiben vielleicht noch eine gute Wende zu geben. Die Bauernschläue der Hirschauer, mit der sie sich und andere gern „auf den Arm nehmen“, zieht sich als roter Faden durch das Stück. Aber nicht einfach aufgereiht wie auf traditionsreichen „Hirschauer Stückln“, sondern verpackt in eine liebenswerte Geschichte aus dem Biedermeier.

Das gelungene Freilichtspiel mit über 60 Laienspielern wird wieder von Yvonne Brosch in der Regie und Andreas Arneth als Kulissenbauer in Szene gesetzt. Am Freitag, 24. Juli, ist Premiere im Schloss-Theater im Schatten des alten Pflegschlosses. Weitere Termine sind am Samstag, 25. Juli, Dienstag 28. Juli, Mittwoch, 29. Juli, Freitag, 31. Juli, Samstag, 1. August, Dienstag, 4. August, Mittwoch, 5. August und Freitag, 7. August.

Der Kartenvorverkauf läuft auch neu über das Internet. Tickets online auswählen und selber ausdrucken über „okticket.de“ oder bei einer der 50 Vorveraufsstellen. Restkarten gibt es an den Spieltagen ab 18.30 Uhr an der Abendkasse bei Beginn um 20.30 Uhr. In den Reihen eins bis zehn kosten die Karten zwölf Euro, in den Reihen 11 bis 16 zehn Euro.
Bilder:

Foto(s): Adele Schütz

:: News
:: Veröffentlichung
Sind Sie freier Mitarbeiter einer Zeitung? Senden Sie einfach Ihre Artikel per eMail an uns und wir veröffentlichen Ihren Beitrag hier auf www.kaolinpott.de - noch vor dem Erscheinungstermin in der Zeitung!
:: Hinweis
Für den Inhalt der Beiträge sind die Autoren verantwortlich. Die Beiträge werden von www.kaolinpott.de nicht redaktionell überarbeitet, da das Einsenden und Veröffentlichen der Beiträge automatisiert ist.
  Startseite | Kontakt | Impressum © copyright webplexity, 2001-2017